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PEP-Web Tip of the Day

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Matthes, I. (1974). Schraml, Walter J.: Psychologie im Krankenhaus. Ein Leitfaden für Schwestern, Pfleger und verwandte Berufe. Bern/Stuttgart (Huber) 1970, 165 Seiten, kt. 19.— DM. Sachregister, Literaturhinweise und Erläuterung von Fachausdrücken.. Psyche – Z Psychoanal., 28(3):283-284.
   

(1974). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 28(3):283-284

Schraml, Walter J.: Psychologie im Krankenhaus. Ein Leitfaden für Schwestern, Pfleger und verwandte Berufe. Bern/Stuttgart (Huber) 1970, 165 Seiten, kt. 19.— DM. Sachregister, Literaturhinweise und Erläuterung von Fachausdrücken.

Review by:
Ingrid Matthes

Nicht nur wer in etwas nähere Berührung mit einem deutschen Krankenhaus gekommen ist und sich nicht von dem strahlenden Weiß der Kittel und der fachlichen Omnipotenz selbst der Lernschwestern beeindrucken ließ, nicht nur wer die Möglichkeit hatte und es auch wagte, einen Blick hinter diese strahlend-geschäftige Kulisse zu werfen, wird diesen Band mit dem Empfinden begrüßen, daß etwas längst Benötigtes, etwas Überfälliges eingetroffen ist.

In letzter Zeit wurden die Zustände in den Krankenanstalten (ein scheußliches Wort) allenthalben diskutiert. Es ging um Personalmangel, um Bettenmangel, um veraltete und unhygienische Zustände. Es ging um die Allmacht der Chefärzte, um die ungerechte Verteilung der Honorare, um Machtmißbrauch und Gesellschaftskritik. Wurden die Menschen in diesem Wust von Mängeln und Anschuldigungen wirklich einmal erwähnt, dann nur im Dienste einer dieser Anschuldigungen, nicht jedoch als Menschen mit Nöten und Krankheiten, als überforderte und überlastete Menschen, als Menschen mit ureigenen Konflikten, Bedürfnissen, Wünschen und Problemen. Dafür, daß dies nun geschieht, bürgt die Erfahrung des Autors: „Die notwendige eigene Erfahrung zu diesem Buche hat der Verfasser aus drei Quellen gewonnen, nämlich der Tätigkeit als Arzt im Krankenhaus, der psychoanalytischen Praxis und der klinisch-psychologischen Lehre und Forschung sowie — und wahrscheinlich waren dies die bedeutsamsten Erlebnisse — aus der persönlichen Erfahrung als Patient im Krankenhaus.“

Nach einer kurzen Einführung in die Psychologie und deren Stellung innerhalb der „Menschenkenntnis“ sowie der Wissenschaften, widmet sich der Verfasser der Psychologie des Kranken, wobei er vor allem dessen Verhaltens- und Erlebnisweisen verständlich zu machen sucht.

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