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Schwanenberg, E. (1975). Kindertherapie: Bowlby, John: Attachment and Loss. Vol. I: Attachment. London (Hogarth Press) 1969. 428 Seiten. Leinen, 63 s. Vol. II: Separation, Anxiety and Anger. London (Hogarth Press) 1973. 444 Seiten. Leinen, 4.50 £.. Psyche – Z Psychoanal., 29(1):71-76.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(1):71-76

Buchbesprechungen

Kindertherapie: Bowlby, John: Attachment and Loss. Vol. I: Attachment. London (Hogarth Press) 1969. 428 Seiten. Leinen, 63 s. Vol. II: Separation, Anxiety and Anger. London (Hogarth Press) 1973. 444 Seiten. Leinen, 4.50 £.

Review by:
Enno Schwanenberg

Der autoritären wie der antiautoritären Erziehung kann man entnehmen, wie fern das Kind den Vorstellungen von Erwachsenen ist. Es scheint an den richtigen Beobachtungen zu fehlen, die zu der richtigen Theorie hinführen würden. Bowlbys Arbeiten sind ein ebenso engagierter wie der Sache zuliebe nüchtern und gründlich bleibender Versuch, dieses Manko zu beheben und das Kind in der Theorie der Erwachsenen zu seinem Recht — nämlich der richtigen Erfassung seiner Erlebnisse und/oder Gefühle — kommen zu lassen. Das Ergebnis ist zudem Wissenschaft: hier schaut und hört jemand genau hin und informiert sich zugleich rundum auf der Höhe seiner Zeit.

Am Anfang stand die Beobachtung, wie elend und verzweifelt Kinder im Alter von ½—3 Jahren auf die Trennung von der Mutter reagieren, etwa dann, wenn sie einer Operation der Mutter oder sonstiger familiärer Komplikationen wegen zeitweise in einem Heim untergebracht werden. Obwohl Bowlby durch seine Ausbildung bei englischen Psychoanalytikern in der Tradition Melanie Kleins sowie durch seinen eigenen Untersuchungsbericht für die World Health Organisation (1951) über die psychische Lage familienloser Kinder auf die Bedeutung früher Mutter-Kind-Beziehungen vorbereitet war, scheint ihn das Ausmaß des kindlichen Unglücks in der „Verlassenheit“ bei solchen Trennungen überrascht und bewegt zu haben.

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