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Schacht, L. (1975). Kestenberg, J. S.: The Role of Movement Patterns in Development, 1967 (Psychoanalytical Quarterly, Inc.) Ungekürzte Neuveröffentlichung durch das Dance Notation Bureau, 8 East 12th Street, N.Y. 10003.. Psyche – Z Psychoanal., 29(1):91.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(1):91

Kestenberg, J. S.: The Role of Movement Patterns in Development, 1967 (Psychoanalytical Quarterly, Inc.) Ungekürzte Neuveröffentlichung durch das Dance Notation Bureau, 8 East 12th Street, N.Y. 10003.

Review by:
Lore Schacht

Es handelt sich um drei Aufsätze, die im Psychoanalytic Quarterly erschienen sind.

Die Autorin bringt die Ergebnisse einer Vorstudie zur „Klassifikation von Körperbewegungen“. Sie hat 3 Kinder zwischen dem 3. Lebensmonat und dem 11. Lebensjahr im Hinblick auf bestimmte Bewegungsabläufe beobachtet. Dabei hat sie eine besondere Methode der „Rhythmusnotierung“ angewandt, die die „kinästhetische, spiegelnde Identifikation“ des Untersuchers mit dem beobachteten Subjekt voraussetzt. Auf Grund ihrer Longitudinalstudien hält Dr. Kestenberg eine Korrelation von Bewegungsrhythmen mit spezifischen Triebentladungsmustern für möglich und spricht von oralen, analen und phallischen Rhythmen. Solche Bewegungsrhythmen, die von früher Kindheit an bevorzugt werden, können durch Reifungs- und Umweltfaktoren eine Modifikation erfahren und bei ungünstiger Kollision mit dem Rhythmus der Mutter zu einer Störung der weiteren psychischen Entwicklung disponieren.

Es wird weiter der Übergang von frühen, der Triebentladung dienenden Bewegungsmustern zur komplexen Motilität diskutiert, die der Kontrolle des Ichs unterstellt ist, und die Annahme formuliert, daß der Bewegungsrhythmus des Neugeborenen sowohl die Anlage für Trieb und Affekt als auch für deren spätere Regulierung enthält. Schließlich wird der Entwicklung von solchen Bewegungsabläufen Beachtung geschenkt, die für die Objektbeziehungen relevant sind. Dr. Kestenberg vertritt die Ansicht, daß die Ausprägung der motorischen Patterns nicht nur die individuelle Triebkonstellation, sondern auch die Anpassung an die Umwelt und die Art der Objektbeziehungen bestimmt.

Die Autorin, die davon ausgegangen ist, daß in der bisherigen psychoanalytischen Forschung die Bedeutung des „Temperaments“, wie es sich auch in der Motorik mitteilen kann, nicht genügend gesehen worden ist, hat zweifellos eine interessante Frage aufgeworfen. Als Basis für eine so weitreichende Hypothese jedoch wären umfassendere und differenziertere Untersuchungen wünschenswert.

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