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Weizenbaum, J. (1975). Der EinfluĂź von Computern auf die Gesellschaft. Psyche – Z Psychoanal., 29(2):171-183.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(2):171-183

Kritische Glosse

Der Einfluß von Computern auf die Gesellschaft

Joseph Weizenbaum

Translated by:
Udo Rennert

Wie beleidigt man eine Maschine?

Typische Aufsätze zum Thema „Der Einfluß von Computern auf die Gesellschaft“ sind gewöhnlich so aufgebaut: Zunächst gibt es ein „Einerseits“-Statement. Darin wird von all dem Guten gesprochen, das die Computer schon für die Gesellschaft geleistet haben, und oft wird sogar zu beweisen versucht, daß die soziale Ordnung längst aus den Fugen wäre, hätte die „Computer-Revolution“ nicht stattgefunden. Sodann folgt eine „Andererseits“-Warnung, in der von bestimmten Problemen die Rede ist, die die Einführung von Computern mit sich bringt. Die Bedrohung der Privatsphäre durch große Datenbänke, die Gefahr einer Arbeitslosigkeit großen Stils durch die Automatisierung der Industrie werden gern angeführt. Schließlich preist man die grandiosen gegenwärtigen und zukünftigen Errungenschaften der Computertechnik und führt den Nachweis, daß auch die Gefahren, auf die man im zweiten Teil anspielte, durch technische Kniffe behoben werden können. Der Schlußteil besteht aus einem an die Gesellschaft gerichteten Plädoyer für großzügige Unterstützung weiterer und umfassenderer Computerforschung und -entwicklung. Dies ist für gewöhnlich mit der mehr oder weniger bemäntelten Behauptung verbunden, daß nur die Computer-Wissenschaft, das heißt also, nur der Computer-Wissenschaftler, die Welt vor dem zugegebenermaßen gefährlichen Eingriff der angewandten Computer-Technik bewahren könne.

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