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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Rosenkötter, L. (1975). Psychoanalyse: Niederland, William G.: The Schreber Case: Psychoanalytic Profile of a Paranoid Personality. New York: Quadrangle/The New York Times Book Co. 1974. 172 Seiten, 8.95 $.Schatzman, Morton: Die Angst vor dem Vater. Langzeitwirkungen einer Erziehungsmethode. Eine Analyse am Fall Schreber. Reinbek (Rowohlt) 1974. 240 Seiten, 19,80 DM.Schreber, Daniel Paul: Bürgerliche Wahnwelt um Neunzehnhundert. Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken (mit Nachträgen von F. Baumayer). Wiesbaden (Focus) 1972. 385 Seiten, 22 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 29(2):184-186.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(2):184-186

Buchbesprechungen

Psychoanalyse: Niederland, William G.: The Schreber Case: Psychoanalytic Profile of a Paranoid Personality. New York: Quadrangle/The New York Times Book Co. 1974. 172 Seiten, 8.95 $.Schatzman, Morton: Die Angst vor dem Vater. Langzeitwirkungen einer Erziehungsmethode. Eine Analyse am Fall Schreber. Reinbek (Rowohlt) 1974. 240 Seiten, 19,80 DM.Schreber, Daniel Paul: Bürgerliche Wahnwelt um Neunzehnhundert. Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken (mit Nachträgen von F. Baumayer). Wiesbaden (Focus) 1972. 385 Seiten, 22 DM.

Review by:
Lutz Rosenkötter

Der Fall „Schreber“, nämlich die „Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken“ (1903) des einstigen königlich-sächsischen Senatspräsidenten Daniel Paul Schreber, in denen er die Erlebnisse seiner langjährigen Psychose subtil und ausführlich, skurril und faszinierend schildert, ist in die Geschichte der Psychiatrie eingegangen; es gibt wohl kaum sonst derartig sorgfältige Selbstdarstellungen intelligenter Geisteskranker. Wenigen Menschen ist die innere Beziehung des erwähnten Senatspräsidenten zu den „Schrebergärten“ bekannt, obwohl der Zusammenhang unabweisbar ist. Schrebers Selbstdarstellung wurde von Sigmund Freud (1911) verwandt, um die Psychodynamik einer Psychose zu demonstrieren und darüber hinaus Hypothesen über die Gesetzmäßigkeit psychischer Abläufe bei Psychosen aufzustellen, die sowohl die Gemeinsamkeit mit den Neurosen, nämlich die unbewußten Phantasien, als auch das entscheidend Andere, nämlich den Verlust der Objektbeziehungen, betonen. Dieser verstehende Zugang bedeutet, daß der Kranke als leidender Mitmensch akzeptiert und nicht, wie die damalige Schulpsychiatrie es wollte, einer Spezies zugerechnet wurde, deren Hauptmerkmal die „Uneinfühlbarkeit“ sein sollte. Schon damit war der von Kahlbaum behaupteten „Hoffnungslosigkeit aller Psychologie“ widersprochen.

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