Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To view citations for the most cited journals…

PEP-Web Tip of the Day

Statistics of the number of citations for the Most Cited Journal Articles on PEP Web can be reviewed by clicking on the “See full statistics…” link located at the end of the Most Cited Journal Articles list in the PEP tab.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Gogler, E. (1975). Bemerkungen zu Sudhir Kakars „Indische Kultur und Psychoanalyse“ (Psyche 28, 1974, Heft 7). Psyche – Z Psychoanal., 29(4):377-380.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(4):377-380

Bemerkungen zu Sudhir Kakars „Indische Kultur und Psychoanalyse“ (Psyche 28, 1974, Heft 7)

Ernst Gogler

Kurzgefaßte Betrachtungen über das Bild des Menschen in der hinduistischen Kultur sind fast immer der Gefahr mehrfacher Mißverständnisse ausgesetzt. Versuche solcher Art müssen nämlich den außenstehenden Leser mit Begriffen konfrontieren, die sich nur mit Mühe in westlichen Sprachen wiedergeben oder umschreiben lassen. Sie müssen oft wesentliche Zusammenhänge vernachlässigen oder vereinfachen, wobei der europäische Laie ständig in Versuchung gerät, ihm geläufige westliche Vorstellungen in jene Zusammenhänge zu projizieren.

Wenn nun ein wissenschaftlich gebildeter Inder, der zugleich mit der Begriffswelt der Psychoanalyse vertraut zu sein scheint, in der Psyche einen Aufsatz über „Indische Kultur und Psychoanalyse“ veröffentlicht, so erweckt dies beim Leser zunächst einige Erwartungen. Sudhir Kakars Beitrag hält indessen nicht, was er verspricht. Im folgenden soll hier in Kürze versucht werden, einige der verwirrenden Unklarheiten in seiner Darstellung zu bereinigen. Das altindische Wort Moksa (S. 636 ff.) wird in der Regel im Westen mit Moksha transkribiert. Es bedeutet „Befreiung“, nicht aber „Selbstverwirklichung“ oder gar „Transzendenz“ (S. 636). Was sich der Inder unter Moksha vorstellt, können wir Europäer erst dann erfassen, wenn wir den Gegenbegriff dazu verstehen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.