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Ekstein, R. (1975). Schizophrene Jugendliche im Kampf um Trennung und Individuation. Psyche – Z Psychoanal., 29(5):445-469.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(5):445-469

Schizophrene Jugendliche im Kampf um Trennung und Individuation

Rudolf Ekstein

Schizophrene Jugendliche stehen unter extrem erschwerten Bedingungen im Kampf um die Lösung der Identitätskrise und das Erreichen der zweiten Individuation. Ekstein illustriert diese Problematik und die spezifischen Anforderungen an eine psychotherapeutische Behandlung, die sich daraus ergeben, durch drei Fallbeispiele (Ausschnitte aus Behandlungsprotokollen). Die Arbeit mit schizophrenen Jugendlichen ist eine methodisch noch ungesicherte, selten von Erfolg gekrönte Forschungsarbeit. Der Therapeut sieht sich vor der Aufgabe, seinen Unglauben an die innere Welt der Schizophrenen einzuklammern, um Teil ihrer Wachträume werden zu können, ohne doch in ihnen aufzugehen.

Was ist Zeit? Wer kann das rasch und kurz erklären? Wer kann es sogar in Gedanken verstehen, so daß er dafür ein Wort äußern könnte? Aber was erwähnen wir denn im täglichen Gespräch mit mehr Wissen und mit mehr Ungezwungenheit denn die Zeit? Und wir verstehen, wenn wir davon sprechen; wir verstehen auch, wenn wir es hören, wenn ein anderer davon spricht. Was also ist Zeit? Wenn mich niemand fragt, weiß ich es: Aber wenn ich es erklären möchte, wenn mich jemand fragt, dann weiß ich es nicht: Und doch sage ich kühn, daß ich es weiß, wenn nichts vergehen würde, dann gäbe es keine vergangene Zeit; und wenn nichts kommen würde, dann gäbe es keine zukünftige Zeit; und wenn nichts existieren würde, dann gäbe es keine gegenwärtige Zeit.

Augustinus, Bekenntnisse.

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