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Haas, V. (1975). Kestemberg, E. u. J., u. S. Decobert: La faim et le corps, une étude psychanalytique de l'anorexie mentale. Paris (P. U. F.) 1972.. Psyche – Z Psychoanal., 29(6):581-583.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(6):581-583

Kestemberg, E. u. J., u. S. Decobert: La faim et le corps, une étude psychanalytique de l'anorexie mentale. Paris (P. U. F.) 1972. Related Papers

Review by:
Vreni Haas

I. Auf die Einleitung folgt ein historischer Abriß der Krankheitserforschung: die zugehörige Bibliographie beginnt mit einem Werk aus dem Jahr 1500 und umfaßt viereinhalb Seiten. Darauf folgen drei Fallgeschichten, an die generalisierende Überlegungen über das Erscheinungsbild der Krankheit und ihre Therapiemethoden anschließen. Im dritten Teil untersuchen die Autoren die Organisation der Persönlichkeit von anorektischen Jugendlichen und tragen ihre Thesen über die Weiterentwicklung der Forschung und Therapie vor. Im Anhang folgen als „Ikonographie“ 22 kurze Fallgeschichten und ein Exkurs über die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit den präobjektalen und objektalen Beziehungen. Mit der Wiedergabe von Beobachtungen beim Besuch einer Mutter mit zwei Kleinkindern (die die Konstellation für eine mentale Anorexie deutlich werden lassen), im Rahmen einer Untersuchung im 13. Bezirk von Paris, schließt das Buch.

Bei der mentalen Anorexie handelt es sich um eine häufig auftretende psychische Krankheit. Die Kranken kommen meist nicht als erstes zum Analytiker, sondern gehen zum praktischen Arzt oder zum Internisten. Ihre Symptome sind körperlicher Art und nichts deutet vordergründig bei diesen „normalen“, unauffälligen und zurückhaltenden Patienten mit banalem Lebenslauf und banaler Familiensituation auf eine psychische Erkrankung hin. Das Erscheinungsbild der mentalen Anorexie: die Kranken essen kaum, wollen die Nahrung so schnell wie möglich wieder aus ihrem Körper forthaben, magern rapide ab, gehen buchstäblich ein.

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