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PEP-Web Tip of the Day

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Müller-Braunschweig, H. (1975). Lüders, W: Psychotherapeutische Beratung. Theorie und Technik. Göttingen (Verlag für Medizinische Psychologie im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht) 1970. 183 S. 19,80 DM. Psyche – Z Psychoanal., 29(10):955-957.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(10):955-957

Lüders, W: Psychotherapeutische Beratung. Theorie und Technik. Göttingen (Verlag für Medizinische Psychologie im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht) 1970. 183 S. 19,80 DM

Review by:
H. Müller-Braunschweig

Die große Zahl der Ratsuchenden, die pscychotherapeutische Hilfe wünschen, verstärkt die Bemühungen um kürzere Formen der psychotherapeutischen Beratung und Behandlung, die neben der langfristigen analytischen Einzelbehandlung angewandt werden können. Man hört dabei häufiger von Therapiemethoden, die nach relativ kurzer Ausbildungszeit ohne genügende Erfahrung praktiziert werden und/oder den Anspruch erheben, nur „wissenschaftlich einwandfrei gesicherte Methoden“ anzuwenden, dabei aber in Wahrheit wichtige Phänomene (etwa Übertragungsvorgänge) nicht beachten und damit scheitern.

Es ist deshalb zu begrüßen, wenn es ein psychoanalytisch ausgebildeter Psychologe unternimmt, die Erfahrungen aus langjähriger Beratungsarbeit darzustellen und den Versuch einer theoretischen Reflexion mit praktischen Hinweisen zu verbinden.

W. Lüders geht von der Grundannahme aus, daß menschliches Verhalten „ein dialektischer Prozeß zwischen Progression und Regression, zwischen Individuation und Fusion, zwischen Verändern und Verändertwerden … ist“. Progressive Vorgänge differenzieren und diskriminieren, verdeutlichen Unterschiede, stellen Distanz her, während regressive Versuche Nähe herstellen, Unterschiede verwischen. Werden diese beiden notwendigen Bewegungen behindert, treten Symptome auf. Das Individuum braucht sowohl die Möglichkeit der Individuation, zu der auch die Bewältigung neuer Formen der Beziehung und der Umgang mit neuen Sachaufgaben gehört, als auch die Möglichkeit der Regression, zu der Phänomene vorübergehender Fusion, unkontrollierter Entspannung und vertrauter Nähe gehören.

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