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Junker, H. (1975). Sperling, E. u. J. Jahnke: Zwischen Apathie und Protest, 2 Bände; Bd. 1: Studentenprobleme und Behandlungskonzepte einer ärztlich-psychologischen Beratungsstelle); dgl. als Hg. Bd. 2: Empirische Studien zur psycho-sozialen Situation der Studenten (Beiträge von B. Buchholz, M. Kuda und V. Friedrich). Bern — Stuttgart — Wien (Huber) 1974. 260 bzw. 232 S.. Psyche – Z Psychoanal., 29(11):1038-1040.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(11):1038-1040

Sperling, E. u. J. Jahnke: Zwischen Apathie und Protest, 2 Bände; Bd. 1: Studentenprobleme und Behandlungskonzepte einer ärztlich-psychologischen Beratungsstelle); dgl. als Hg. Bd. 2: Empirische Studien zur psycho-sozialen Situation der Studenten (Beiträge von B. Buchholz, M. Kuda und V. Friedrich). Bern — Stuttgart — Wien (Huber) 1974. 260 bzw. 232 S.

Review by:
Helmut Junker

Eine referierende und kritische Besprechung dieser 494 Seiten Text umfassenden Arbeit bringt den Rezensenten in eine sicherlich geringere, wenn auch vergleichbare Schwierigkeit, wie sie den Verfassern bewußt war: Erfahrungen aus psychoanalytischen, empirisch-psychologischen, statistisch-sozialwissenschaftlichen einschließlich sozioökonomischen Untersuchungen, bezogen sowohl auf die Arbeit einer psychotherapeutischen Beratungsstelle als auch auf die Klientel, d. h. die Studenten und damit auch: die Universität, so zu strukturieren, daß diese komplexen Sachverhalte im Zusammenhang verstehbar werden. Nach den Arbeiten von Ziolko (Hg., 1969) und Moeller und Scheer (1974) ist dies die einzige deutschsprachige Arbeit über eine Population von mehr als 1 Million Studierender, wobei die erfaßte Personenzahl der Universität Göttingen nur eine winzige Stichprobe darstellt, die nicht einmal die statistischen Kriterien einer Stichprobe im Sinne repräsentativer Auswahl aller Studierenden erfüllt. Dieser Vorspann verweist auf die tatsächliche personelle und damit wissenschaftliche Kapazität von psychotherapeutischen Beratungsstellen für Studierende sowie auf die negativen gesellschaftlichen Interessen hinsichtlich dieser Einrichtungen.

Die Verfasser haben wissenschaftstheoretisch wie praktisch die Position bezogen, daß sie ihr Problem in seinen Bedingungs- wie Verstehenszusammenhängen als ein multifaktoriell bedingtes ansehen, dem sie multimethodisch beikommen wollen: „Die Arbeit ist problemzentriert, nicht methodenzentriert“ (I,26). Dadurch wird der Problembereich in seinem umfassenden Sinn eingefangen. Leser, die sich monomethodisch für psychoanalytische Behandlungsverläufe interessieren, werden zunächst enttäuscht sein.

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