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Lohaus, H. (1975). Greiffenhagen, M. (Hg.): Emanzipation. Hamburg (Hoffmann u. Campe), 1973. 492 S., 24 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 29(11):1044-1045.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(11):1044-1045

Greiffenhagen, M. (Hg.): Emanzipation. Hamburg (Hoffmann u. Campe), 1973. 492 S., 24 DM.

Review by:
H. Lohaus

Der Band enthält 19 Aufsätze aus allen Humanwissenschaften. Durch eine solche Vielfalt der Ansätze und Positionen den Begriff Emanzipation klären zu helfen, ist Intention des Herausgebers. Der hierbei auftretenden Gefahr pluralistischer Zersplitterung oder schlechter Abstraktheit ist der Band m. E. nicht vollständig entgangen. Zur begrifflichen Klärung von Emanzipation ist der äußerst klare, philosophische Aufsatz von H. Schweppenhäuser „Zur Dialektik von Emanzipation“ hervorzuheben.

Für das psychologisch interessierte Publikum sind die Aufsätze von K. Eyfarth, K. Horn und H. Bosse von besonderem Interesse. Eyfarth entwickelt eine Kritik an positivistischer Psychologie von einem Standpunkt aus, dem der Mensch als Aktionseinheit in einer historisch auch auf Zukunft hin gespannten Beziehung zu Gesellschaft und Natur zum Gegenstand der Psychologie wird. Dieser gegenüber der Psychoanalyse mehr auf den realen Lebenszusammenhang reflektierende Ansatz könnte auch die inner-psychoanalytische Diskussion über die Relevanz gesellschaftlicher Bedingungen stimulieren.

K. Horn bezieht sich zur Begründung einer kritischen Theorie des Subjekts auf die Psychoanalyse. Im Gegensatz zur positivistischen Psychologie entfaltet sich psychoanalytische Theorie im Zusammenhang mit der Selbstaufklärung und -veränderung der Kranken. In dieser lebensgeschichtlich bedeutsamen Emanzipation der einzelnen Patienten ist die befreiende Wirkung von Psychoanalyse freilich auf das Ausmaß einer üblichen ärztlichen Kunst beschränkt.

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