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Fischer, R. (1975). Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung in der Tschechoslowakei. Psyche – Z Psychoanal., 29(12):1126-1131.

(1975). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 29(12):1126-1131

Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung in der Tschechoslowakei

René Fischer

Die Psychoanalyse in der Tschechoslowakei erlebt noch immer ihre „An-fä”, denn obwohl sie schon mehr als 50 Jahre in der Tschechoslowakei existiert, wurde sie bis heute noch nicht von den offiziellen Stellen anerkannt und konnte deswegen auch keinen eigenen Verein bilden. Ansätze dazu gab es mehrmals; sie wurden jedoch immer wieder durch die politische Entwicklung vereitelt.

Die frühen Zeiten der Psychoanalyse in der Tschechoslowakei werden durch zwei Namen charakterisiert: Dr. Stuchlí und Dr. Ossipow.

Dr. Stuchlí (1890—1967) wurde in Uhlíř, in der Nähe von Prag geboren. Medizin studierte er in der Schweiz, und schon als Student arbeitete er im Burghölzli-Hospital bei Bleuler und C. G. Jung. Hier kam er in Berührung mit der Pschoanalyse. Er promovierte 1914 und praktizierte nachher als praktischer Arzt auf dem Land. 1915 veröffentlichte er seinen ersten analytischen Beitrag in tschechischer Sprache über Beobachtungen bei Impfungen. Diese Arbeit stieß auf die Ablehnung des Entdeckers der Blutgruppen, Dr. Jansky, und führte zu einer kurzen Polemik in der Fachpresse. Stuchlík publizierte weiter über Psychoanalyse bis 1931. 1917, während des Ersten Weltkrieges, kam er als Arzt nach Wein und trat dort in persönlichen Kontakt mit Freud. Als Anhänger der Psychoianalyse bekanntgewordern, muß er nach 1918 in Kaschau in einem rückständigen psychiatrischen Krankenhaus in der Ost-Slowakei arbeiten.

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