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PEP-Web Tip of the Day

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Köberer, W. (1976). Stierlin, H.: Eltern und Kinder im Prozeß der Ablösung. Familienprobleme in der Pubertät. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1975. 227 S., 24 DM (erscheint im Herbst 1976 unter dem Titel „Eltern und Kinder. Die Dynamik von Trennung und Versöhnung“ in einer neuen Ausgabe bei Suhrkamp).. Psyche – Z Psychoanal., 30(9):854-856.

(1976). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 30(9):854-856

Buchbesprechungen

Stierlin, H.: Eltern und Kinder im Prozeß der Ablösung. Familienprobleme in der Pubertät. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1975. 227 S., 24 DM (erscheint im Herbst 1976 unter dem Titel „Eltern und Kinder. Die Dynamik von Trennung und Versöhnung“ in einer neuen Ausgabe bei Suhrkamp).

Review by:
Wolfgang Köberer

Helm Stierlin entwirft in seinem Buch (von dem Auszüge schon in verschiedenen Fachzeitschriften erschienen sind; so z. B. Psyche 8/74) einen Begriffsrahmen, in dem er den Prozeß der Ablösung des Kindes von seinen Eltern zu fassen und durch diese Betrachtungsweise neue Einsichten über Störungen dieses Prozesses, wie etwa Ausreißen, Verwahrlosung und schizophrene Entwicklungen zu gewinnen sucht. Er begreift den Ablösungsprozeß im Idealfall als eine „sich allmählich in Richtung auf gegenseitige Selbst-Entwicklung und Differenzierung im emotionalen, kognitiven und moralischen Bereich weitende Spirale“ (S. 15). Diese Bewegung führt dann zur relativen Unabhängigkeit aller Beteiligten, was gleichzeitig eine reife Beziehungsform bedeutet. Zur Beschreibung und Untersuchung der realen Eltern-Kind-Beziehung im Ablösungsprozeß, ihres Inhalts und ihrer Form, schlägt Stierlin nun den Begriff der Beziehungsmodi vor. Diese Beziehungsmodi erscheinen sowohl in der normalen (dem oben skizzierten Idealfall angenäherten) Entwicklung als auch bei Störungen dieses Prozesses (dort treten sie auch in extremer Form besonders deutlich hervor). Er unterscheidet drei Modi (die jedoch nicht streng voneinander getrennt auftreten müssen): den Bindungsmodus, den Delegationsmodus und den Ausstoßungsmodus. Sie funktionieren „als verdeckte organisierende Grundmuster für die offener zutage liegenden spezifischen Eltern-Kind-Interaktionen“ (S.

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