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Kernberg, O.F. (1976). Volkan, Vamik D.: Primitive Internalized Object Relations. New York (Int. Univ. Press) 1976. 344 S.. Psyche – Z Psychoanal., 30(10):947-949.

(1976). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 30(10):947-949

Buchbesprechungen

Volkan, Vamik D.: Primitive Internalized Object Relations. New York (Int. Univ. Press) 1976. 344 S.

Review by:
Otto F. Kernberg

Translated by:
Hilde Weller

Dieses Buch wird für den praktizierenden Psychoanalytiker ebenso von Interesse sein wie für den psychoanalytisch orientierten Psychotherapeuten und den Verhaltenswissenschaftler, der neue Entwicklungen der psychoanalytischen Theorie kennenlernen möchte. Volkan hat einen wichtigen Beitrag zur Anwendung der psychoanalytischen Theorie der Objektbeziehungen auf die Behandlung schwer regredierter Patienten geleistet. Diese Theorie läßt sich auf drei Arten definieren: am weitesten gefaßt betrifft sie das Verständnis des Wesensgehalts gegenwärtiger zwischenmenschlicher Beziehungen auf der Basis früherer Beziehungen, das heißt, die Untersuchung intrapsychischer Strukturen, die früh internalisierten Beziehungen zu anderen entstammen, sie fixieren, modifizieren und reaktivieren. In dieser umfassenden Definition ist gewöhnlich die allgemeine Theorie jener psychischen Strukturen enthalten, die interpersonelle Erfahrungen bewahren, sowie die wechselseitigen Einflüsse dieser intrapsychischen Strukturen und die Art und Weise, wie Triebbedürfnisse insgesamt im psychosozialen Feld zum Ausdruck kommen. Die psychoanalytische Theorie der Objektbeziehungen bildet auf dieser Ebene einen allgemeinen Fokus oder Ansatz, der eine Mittlerrolle zwischen der eigentlichen psychoanalytischen Metapsychologie und klinischen Analysen normalen und pathologischen Funktionierens andererseits einnimmt.

Etwas eingeschränkt läßt sich die Theorie der Objektbeziehungen als ein spezieller Ansatz innerhalb der psychoanalytischen Metapsychologie beschreiben, der den Aufbau dyadischer intrapsychischer Repräsentanzen betont — „Selbst“ — und „Objekt“ -Bilder —, welche die ursprüngliche Kind-Mutter-Beziehung und ihre spätere Entwicklung zu inneren und äußeren Beziehungen von zwei, drei und mehr Personen widerspiegelt.

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