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de Boor, C. Moersch, E. (1978). Stellungnahme zu P. Parins „Kritischer Glosse“. Psyche – Z Psychoanal., 32(5-6):400-402.

(1978). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 32(5-6):400-402

Stellungnahme zu P. Parins „Kritischer Glosse“ Related Papers

Clemens de Boor und Emma Moersch

Die Glosse von Paul Parin erscheint in einer entscheidenden Phase der Diskussion über die Psychoanalyse als Wissenschaft vom Menschen und als Institution, die sich der Förderung der psychoanalytischen Theorie und der Ausbildung geeigneter Personen zu Psychoanalytikern verpflichtet fühlt. Es besteht nicht die Absicht, zu dem Inhalt der Glosse insgesamt detailliert Stellung zu nehmen.

Wir stimmen mit Parin darin überein, daß die Psychoanalyse, soweit sie die kulturkritischen Beiträge Freuds aufgreift, eine emanzipatorische Wissenschaft ist, die das Ineinanderwirken individueller und gesellschaftlicher Verhältnisse untersuchen kann. Für uns stellt sich die Frage, ob die von Parin zitierten Psychoanalytiker der Pioniergeneration aus ihrem politischen Bewußtsein heraus in der Psychoanalyse ein geeignetes Instrument sahen, Einfluß auf die Entwicklung der politischen Situation nehmen zu können; und weiter, ob nach ihnen bis zur Gegenwart sich vorwiegend Personen ohne politisches Interesse der Psychoanalyse zugewandt haben, oder ob die Inhalte und die Form der psychoanalytischen Ausbildung dazu führen, daß ein vorhandenes politisches Potential eliminiert wird. Diese Frage erfordert zu ihrer Beantwortung eine sorgfältige Untersuchung, die sich, wie das in der Psychoanalyse üblich ist, nur an Analyseverläufen orientieren kann. Wir können deswegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt diese Frage nicht beantworten.

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