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Treurniet, N. (1978). te elfder ure, Nr. 21: Psychoanalyse (1). Nijmegen, Jg. 1976, H. 1. 313 S., 15.—fl.. Psyche – Z Psychoanal., 32(12):1164-1170.

(1978). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 32(12):1164-1170

Buchbesprechungen

te elfder ure, Nr. 21: Psychoanalyse (1). Nijmegen, Jg. 1976, H. 1. 313 S., 15.—fl.

Review by:
N. Treurniet

Translated by:
Helga Steinmetz-Schünemann

Nummer 21 der sozialistischen Zeitschrift te elfder ure, die in Buchform erscheint, ist zum großen Teil Problemen des Marxismus und der Psychoanalyse gewidmet. Sie ist durch Zusammenarbeit der Redaktion und der Arbeitsgruppe „Psychoanalyse und kritische Gesellschaftswissenschaft“ der Universität Nijmegen zustande gekommen. Die dort von fünf verschiedenen Autoren gehaltenen Vorträge und ein wesentlich älterer Artikel eines sechsten sind darin zusammengefaßt und mit einer guten Einleitung versehen worden, die die Auffassungen der einzelnen Autoren deutlich unterscheidet und verbindet, was diese Rezension sehr erleichtert hat.

Jan Buelens glaubt, Freuds Entdeckungen auf den Positivismus seiner direkten Lehrmeister Helmholtz und Brücke zurückführen zu können. Seiner Ansicht nach hat Freud sich in dem Dilemma zwischen Kultur und Triebbefriedigung für die bürgerliche Gesellschaft entschieden. Als Gesellschaftstheorie hat die Psychoanalyse für Buelens keinen Wert, da er den psychoanalytischen Anpassungsbegriff nicht für eine Gesellschaftsveränderung benutzen kann. Er interpretiert Freud in Termini ideologischer und politischer Vorurteile; diesen Ansatz bezeichnet Pierre Bruno als „ideologistisch“: Der wissenschaftliche Wert der psychoanalytischen Theorie müsse nach ihrem Erklärungsvermögen im Hinblick auf das Objekt ihrer eigenen Praxis beurteilt werden und könne nicht im Namen ideologischer Elemente welcher Art auch immer diskreditiert werden, wie Buelens dies tue.

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