Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save articles in ePub format for your eBook reader…

PEP-Web Tip of the Day

To save an article in ePub format, look for the ePub reader icon above all articles for logged in users, and click it to quickly save the article, which is automatically downloaded to your computer or device. (There may be times when due to font sizes and other original formatting, the page may overflow onto a second page.).

You can also easily save to PDF format, a journal like printed format.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Nase, E. (1979). Oskar Pfister — Theologe und Psychoanalytiker: Bemerkungen anläßlich der Neuauflage seines Buches „Das Christentum und die Angst“. Psyche – Z Psychoanal., 33(1):84-93.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(1):84-93

Buchbesprechungen

Oskar Pfister — Theologe und Psychoanalytiker: Bemerkungen anläßlich der Neuauflage seines Buches „Das Christentum und die Angst“

Review by:
Eckart Nase

I

„Daß Sie ein so überzeugter Analytiker und dabei doch ein geistlicher Herr sein können, gehört zu den Widersprüchen, die das Leben so interessant machen“ (Freud an Pfister, 25. 11. 1934, in: S. Freud/O. Pfister, 1963, S. 155).

Was könnte psychoanalytisch arbeitende und orientierte Menschen heute an Pfister interessieren? Der Züricher Pfarrer Oskar Pfister (1873-1956) war einer der großen alten Männer der psychoanalytischen Bewegung. Bereits 1908 stieß er zur Psychoanalyse, ein für einen Gemeindepfarrer selbst im „freisinnigen“ Zürich ungeheurer Vorgang. Das Jahr darauf brachte die Begegnung und Freundschaft mit Freud, die bis 1939 andauerte. Ein Dokument dieser Freundschaft ist der Briefwechsel der beiden so verschiedenen Männer. Das ist die einzige Veröffentlichung gewesen, die den Namen Oskar Pfister in nichttheologischen Kreisen — von den theologischen ganz zu schweigen — vor der völligen Vergessenheit bewahrt hat. Natürlich sind es ausschließlich die Briefe Freuds, die zitiert werden. Ich denke, daran ist nicht allein die Tatsache schuld, daß Pfisters Anteil an der Korrespondenz vernichtet wurde und nur einige seiner Briefe nachträglich aus Entwürfen rekonstruiert werden konnten. Denn auch schon in der Frühzeit der Psychoanalyse wurde er eben als ein Kampfgenosse Freuds gesehen und als solcher teils wohlwollend oder neutral, teils kopfschüttelnd oder sogar zähneknirschend geduldet.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.