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Loch, W. (1979). Ferenczi, Sándor: Zur Erkenntnis des Unbewußten und andere Schriften zur Psychoanalyse. Herausgegeben und eingeleitet von Helmut Dahmer. München (Kindler Tb.) 1978. 255 S., 9,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 33(6):565-567.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(6):565-567

Buchbesprechungen

Ferenczi, Sándor: Zur Erkenntnis des Unbewußten und andere Schriften zur Psychoanalyse. Herausgegeben und eingeleitet von Helmut Dahmer. München (Kindler Tb.) 1978. 255 S., 9,80 DM.

Review by:
Wolfgang Loch

Der schmale, von H. Dahmer eingeleitete und herausgegebene Band wird sicher zu einem Kleinod der psychoanalytischen Bibliotheken der Fachleute, aber auch der Laien werden. Einmal, weil er vor allem eine Reihe von Arbeiten Sándor Ferenczis, dieses Pioniers, Klassikers und auch liebenswerten Utopisten der Psychoanalyse enthält, die, seinerzeit (1922) unter dem Titel »Populäre Vorträge über Psychoanalyse« publiziert, in den letzten Jahren kaum noch zugänglich waren, und zum anderen, weil die glänzende, kenntnisreiche Studie des Herausgebers — »Sandor Ferenczi, Leben und Schriften« (eine Überarbeitung des in »Die Psychologie des Zwanzigsten Jahrhunderts«, Band 2, »Freud und die Folgen«, Zürich, München, 1976 erschienenen Aufsatzes »Sandor Ferenczi — sein Beitrag zur Psychoanalyse«) —, Ferenczis Aufsätzen vorangestellt, deren Bezüge zur psychoanalytischen Theorie und insbesondere zur Soziologie und den Geisteswissenschaften aufdeckt und so in einen größeren Zusammenhang einordnet.

Die Vorträge Ferenczis, in den Jahren 1908 bis 1919 gehalten, bestätigen zunächst, was wir aus seinen im engeren Sinne wissenschaftlichen Arbeiten wissen, daß er nämlich mit großer Klarheit schrieb; sie zeigen, daß Ferenczi auch auf dem anspruchsloseren Niveau öffentlicher Vorträge vor Laien psychoanalytische Erkenntnisse ohne schreckliche Vereinfachungen, ohne Abstriche zu entwickeln vermochte, ja, sie in einer bilderreichen Sprache sehr präzise und wirkungsvoll artikulierte, was er nicht zuletzt dadurch erreichte, daß er anschauliche Vignetten aus seiner Praxis zur Illustration einstreute.

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