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Schäfer, A. (1979). Speirer, Gert-Walter: Dimensionen des Erlebens in Selbsterfahrungsgruppen. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1976. 132 S., 24 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 33(7):663-664.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(7):663-664

Speirer, Gert-Walter: Dimensionen des Erlebens in Selbsterfahrungsgruppen. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1976. 132 S., 24 DM.

Review by:
Annemarie Schäfer

Der Autor stellt empirische Untersuchungen über die klientzentrierte Selbsterfahrung von Rogers vor. Die aus diesem Konzept abgeleiteten Annahmen über den Gruppenprozeß werden mittels einer Faktorenanalyse überprüft und dabei fünf prozeßrelevante Erlebnisfaktoren extrahiert: Sympathie und Vertrauen für andere, Freiheit von Angst und Streß, Offenheit, starke eigene Gefühle und Verständnis und Nähe des Facilitators. Mit dem Fragebogen GRP 20 wird die so verstandene Selbsterfahrung quantifizierbar. Er erlaubt die routinemäßige Erfassung des Gruppenprozesses. In einer weiteren Untersuchung wird die Frage, ob Teilnehmerart und Gruppengestaltung sich auf die Selbsterfahrung auswirken, gestellt und geprüft.

Die Untersuchungen stellen einen empirischen Beweis der Effizienz und Gültigkeit der Selbsterfahrung nach Rogers und deren Theorie dar. Dazu ist allerdings kritisch anzumerken, daß gerade bei Faktorenanalysen das Resultat keineswegs von den zu beweisenden Annahmen unabhängig ist. Das bedeutet, daß die Relevanz der Ergebnisse zunächst nur innerhalb des Modells gegeben ist, aus dem die Annahmen gezogen wurden — der klientzentrierten Selbsterfahrung. Mir scheint deshalb die Verallgemeinerung der Prozeßvariablen auf die nicht klientzentrierte Selbsterfahrung fraglich, zumal diese im Rahmen einer anderen Theorie und Praxis einen anderen Stellenwert einnehmen.

Als zweite Intention seines Buches gibt Speirer an, am Beispiel dieser Arbeit zu zeigen, daß „quantitativ empirische Forschung sinnvolle Beiträge zur Beschreibung und Überprüfung von Theorien, Techniken und Gruppen-Prozessen in Selbsterfahrungsgruppen liefern kann (S. 10)“. Die phänomenologische, naturalistische und umgangssprachliche Beschreibung des Gruppengeschehens ist notwendig, um es einer Objektivierung zugänglich zu machen (S. 12).

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