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Belardi, N. (1979). Brück, Horst: Die Angst des Lehrers vor seinem Schüler. Zur Problematik verbliebener Kindlichkeit in der Unterrichtsarbeit des Lehrers — ein Modell. Reinbek (Rowohlt) 1978. 460 S., 24 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 33(7):668-670.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(7):668-670

Brück, Horst: Die Angst des Lehrers vor seinem Schüler. Zur Problematik verbliebener Kindlichkeit in der Unterrichtsarbeit des Lehrers — ein Modell. Reinbek (Rowohlt) 1978. 460 S., 24 DM.

Review by:
Nando Belardi

Horst Brücks Buch ist mehr als eine der in den letzten Jahren hundertfach erschienenen pädagogischen Fachveröffentlichungen. Es stellt — unter pschoanalytischem Gesichtspunkt — die alltägliche Schulpraxis wie auch die Lehrerausbildung radikal in Frage. Aber das Werk gibt auch Hinweise, wie man es besser machen kann. Sein Gegenstand ist nämlich ein Modell für die Anwendung psychoanalytischer Erkenntnisse durch Nichtanalytiker in der Lehrerausbildung.

Dabei war der Ausgangspunkt von Brücks Dissertation ein höchst persönlicher: das Scheitern als Lehrer, der gelernt hat, sich im Rahmen der formalen Institution an Unterrichtsplanungen zu halten. Durch die Fehlleistung eines Schülers, der ihn mit seinem Vater verwechselte, stieß Brück auf den verdrängten »privaten Anteil« im Unterricht, auf den »blinden Fleck« in der Lehrerarbeit. Hierunter versteht er, daß es Lehrerstudenten in ihrer Ausbildung kaum gelernt haben, mit dem »Personanteil« im Beziehungsgefüge Lehrer — Schüler umzugehen.

Auch die Schulreformphase der letzten zehn Jahre bezog sich vorwiegend auf inhaltliche und organisatorische Innovationen. An die pädagogisch orientierten Analytiker und deren Arbeiten für die Schulpraxis — wie z. B. Pfister, Zulliger, Bernfeld, Rehm, Bittner, Fürstenau — wurde kaum angeknüpft.

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