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Schelling, W.A. (1979). Eissler, K. R.: Der sterbende Patient. Zur Psychologie des Todes. Aus dem Amerikanischen von Hans Lobner. Stuttgart (Frommann-Holzboog) 1978.. Psyche – Z Psychoanal., 33(7):675-676.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(7):675-676

Eissler, K. R.: Der sterbende Patient. Zur Psychologie des Todes. Aus dem Amerikanischen von Hans Lobner. Stuttgart (Frommann-Holzboog) 1978.

Review by:
Walter A. Schelling

»Thanatologie«, »Lehre vom Tod« — man mag geteilter Meinung darüber sein, ob der von Roswell Park geprägte Begriff glücklich gewählt ist. Immerhin scheint er sich in der von psychologisch-psychoanalytischer Seite in letzter Zeit intensiver geführten Diskussion um Probleme von Sterben und Tod durchgesetzt zu haben. So auch in der soeben in deutscher Übersetzung erschienenen Arbeit des Psychoanalytikers K. R. Eissler, die zeigt, daß die Bedeutung, die dem Tod in der theoretischen und in der praktischen Arbeit der Psychoanalyse zukommt, ihre Umsetzung in eine eigenständige Auseinandersetzung mit der Sterbens- und Todesproblematik erst relativ spät gefunden hat. Dies ist erstaunlich, wenn man bedenkt, daß der Tod in Freuds Lehre eine zentrale Stellung einnimmt, beispielsweise in so berühmten Arbeiten wie »Totem und Tabu«, »Das Motiv der Kästchenwahl«, »Zeitgemäßes über Krieg und Tod« und »Jenseits des Lustprinzips«. Aber auch die praktische psychotherapeutische Arbeit konfrontiert ständig mit der Todesproblematik — in Gestalt der Todesangst des Patienten, in den Reaktionen des Analysanden auf den Tod nahestehender Menschen, in den Todeswünschen des Patienten oder in realen und phantasierten Situationen von Lebensgefahr. Eissler will nun in seiner Arbeit diese psychotherapeutischen Erfahrungen verwerten, um den Beitrag der Psychoanalyse zu einer ichsynthon verarbeiteten Todesauffassung des modernen Menschen sowie zu einer »Ethik des Sterbens« und zu einer psychotherapeutischen Sterbehilfe näher zu charakterisieren.

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