Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save a shortcut to an article to your desktop…

PEP-Web Tip of the Day

The way you save a shortcut to an article on your desktop depends on what internet browser (and device) you are using.

  • Safari
  • Chrome
  • Internet Explorer
  • Opera

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Zinser, H. (1979). Becker, Alois M. und Ludwig Reiter (Hg.): Psychotherapie als Denken und Handeln. Methodenvielfalt und Brücken zu Nachbardisziplinen. Festgabe für Hans Strotzka. München (Kindler) 1977. 277 S., 11,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 33(8):791.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(8):791

Becker, Alois M. und Ludwig Reiter (Hg.): Psychotherapie als Denken und Handeln. Methodenvielfalt und Brücken zu Nachbardisziplinen. Festgabe für Hans Strotzka. München (Kindler) 1977. 277 S., 11,80 DM.

Review by:
Hartmut Zinser

In der Festschrift zum 60. Geburtstag des Wiener Sozialpsychiaters und Psychotherapeuten Hans Strotzka sind unter dem Titel „Psychotherapie als Denken und Handeln“ zwölf Beiträge von 14 Autoren vereinigt, die die Breite der wissenschaftlichen Wirkung des Geehrten indizieren, ohne sich auf ein bestimmtes Thema festzulegen. Je zwei Beiträge behandeln Fragen des psychotherapeutischen Prozesses und der Soziologie sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit; vier Beiträge befassen sich mit Problemen des Gesundheitswesens und der Rehabilitation psychisch Kranker, und die übrigen beschäftigen sich mit verschiedenen psychischen Prozessen. Nicht ohne eine gewisse Willkür hebe ich den kurzen Beitrag von W. Pieringer und E. Pakesch über den Einfluß emotional aktivierender Gruppentherapien auf eine gleichzeitig laufende analytische Behandlung hervor. Die Autoren weisen auf die veränderte soziale und psychische Situation hin, die durch emotionale Verarmung aktivierende Gruppentherapien zu evozieren scheint; so ergibt sich einerseits ein positiver Effekt solcher Gruppen auf die Behandlung — insofern sie durch „Es-Ich-Verschmelzungen“ „tiefliegende Konflikte durch Ausagieren zwar nicht (aufarbeiten) aber (anheben) und dem Bewußtsein näher (bringen)“ und dadurch eine „tiefere, breitere, emotionalere Analyse“ ermöglichen (S. 107, 108); andererseits ist die Teilnahme an emotional aktivierenden Gruppentherapien zur Zeit der Bildung der Übertragungsneurose kontraindiziert, da während dieser Phase der Einfluß der Gruppentherapien auf die analytische Behandlung, insbesondere die Übertragung als nichtkontrollierbar erscheint. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Problem besonders im Blick auf die ungeklärten Übertragungs- und Gegenübertragungsverhältnisse in Gruppentherapien zum Gegenstand einer eigenständigen Untersuchung gemacht würde.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.