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von Rad, M. (1979). II. Methodenbewußtsein oder Vorurteil?. Psyche – Z Psychoanal., 33(9-10):927-928.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(9-10):927-928

II. Methodenbewußtsein oder Vorurteil?

Michael von Rad

Es scheint gegenwärtig außerordentlich- schwer zu sein, das Problem der »pensée Opératoire« sachlich zu diskutieren; der Begriff »Alexithymie« ist zu einem Reizwort geworden. Dies ist bedauerlich, da der wechselseitige Austausch unüberprüfter Ansichten für die Klärung des zugrunde liegenden Befundes wenig förderlich ist. Eine dieser unüberprüften, von Wittmann eher versteckt nahegelegten Behauptungen ist die These, die »pensée opératoire« reflektiere lediglich ein Schichtproblem (oder eine unangemessene Untersuchungssituation bei der Datengewinnung) (Cremerius, 1977; Borens et al., 1977). Solche Überlegungen sind zweifellos ernst zu nehmen und bedürfen dringend einer — noch ausstehenden — Bestätigung oder Widerlegung. Insofern berührt Wittmann mit seiner Stellungnahme, die sich scheinbar auf rein methodische Probleme bezieht, eine wichtige und vielleicht zentrale Frage.

Kritisiert wird einmal unsere Formulierung der »ungefähren” Vergleichbarkeit als unzulässige Aussage über Gruppen »unterschiedlicher Schichtzugehörigkeit«; zum anderen die Unausgewiesenheit der Parallelisierungskriterien. Dieser letztere Einwand läßt sich durch eine genauere Darstellung unserer Methodik leicht entkräften. Wir klassifizierten zunächst nach den Empfehlungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (1970) die beruflichen Tätigkeiten und ordneten anschließend die Patienten zur besseren Überschaubarkeit entsprechend dem Schichtmodell von Janowicz (1958), wobei Schicht II und III (Mittelschicht und Oberschicht) zusammengefaßt, Schicht I (Unterschicht) unverändert belassen wurde.

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