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PEP-Web Tip of the Day

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Böllinger, L. (1979). Schorsch, Eberhard und Becker, Nikolaus: Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Handeln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen. Reinbek (Rowohlt) 1977. 312 S., 19,80 DM.Shields, Robert W.: A Cure of Delinquents. The Treatment of Maladjustment. New York (Int. Univ. Press) 1971. 187 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 33(9-10):958-964.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(9-10):958-964

Schorsch, Eberhard und Becker, Nikolaus: Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Handeln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen. Reinbek (Rowohlt) 1977. 312 S., 19,80 DM.Shields, Robert W.: A Cure of Delinquents. The Treatment of Maladjustment. New York (Int. Univ. Press) 1971. 187 Seiten.

Review by:
Lorenz Böllinger

Auch wo es um „Behandlung” als das geeignete Mittel geht, Straftäter zu resozialisieren und die Allgemeinheit zu schützen (so neuerdings das Strafvollzugsgesetz), ist das Verhältnis von Recht und Sozialwissenschaften kontrovers. Ohne hier auf die methodologische Diskussion einzugehen, kann gesagt werden, daß eine sozialwissenschaftlich, statt alltagstheoretisch begründete Rechtsanwendung (Normsubsumtion) gerade von den Rechtswissenschaftlern zunehmend angestrebt wird, die die empirischen Folgen ihres Tuns reflektieren. Juristen begründen ihre Skepsis und ihre Rezeptionsschranken vielfach mit methodologischer Kritik an der Psychoanalyse, mit der vermeintlich unzureichenden Absicherung ihrer Forschungsergebnisse. Auf der anderen Seite gibt es Defizite an rezipierbarer psychoanalytischer Forschung. Dies resultiert nicht nur daraus, daß die entsprechenden Fragestellungen von den Strafrechtlern bisher nicht in ausreichendem Maße an die Psychoanalyse herangetragen worden sind, sondern auch daraus, daß der Bereich der Delinquenzbehandlung aus dem Rahmen der „klassischen Analyse” fällt, ja, von vielen als für die Anwendung von Psychoanalyse unzugänglich angesehen wird. Durch ständig neue Erfahrungen der Psychoanalyse auf dem Gebiet der ich-strukturellen und frühen narzißtischen Störungen erscheinen aber die letztgenannten Vorbehalte ausgeräumt.

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