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Zinser, H. (1979). Grotjahn, Martin: Die Sprache des Symbols. Der Zugang zum Unbewußten. Aus dem Amerik. v. Gerhard Vorkamp. München (Kindler) 1977. 267 S., 11,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 33(11):1062-1064.

(1979). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33(11):1062-1064

Grotjahn, Martin: Die Sprache des Symbols. Der Zugang zum Unbewußten. Aus dem Amerik. v. Gerhard Vorkamp. München (Kindler) 1977. 267 S., 11,80 DM.

Review by:
Hartmut Zinser

M. Grotjahn unternimmt es in diesem, zuerst 1971 erschienen, z. T. unter dem Eindruck der amerikanischen Studentenbewegung und deren Impetus allgemeiner Befreiung geschriebenen Buch „Leben und Wirkungsweise des Symbols“ (S. 12) als eine „Botschaft unseres Unbewußten, die das Wahre, Schöne und Gute vermittelt“ (S. 11) in zehn, nach dem Willen des Verfassers auch unabhängig voneinander zu lesenden Kapiteln darzustellen; diese waren z. T. bereits in anderen Fassungen vorher publiziert. Er beginnt mit einer unter psychoanalytischen Gesichtspunkten angefertigten Analyse des amerikanischen Fernsehens, das das Symbol als Werbeslogan mißbrauche. Unterhaltung und nicht Aufklärung sei Absicht des aus kommerziellen Gründen betriebenen Fernsehens. Während traditionelle Formen dramatischer Kunst dem Zuschauer Gelegenheit gäben, unbewußte Konflikte in symbolischer Gestalt durchzuarbeiten und dadurch zu reifen, biete das Fernsehen nur Unterhaltung, lenke durch Wechsel der Aufmerksamkeitsebenen von den Konflikten ab und infantilisiere zugleich seine Zuschauer, um ihnen desto wirksamer nahelegen zu können, was sie tun, tragen, kaufen und essen sollen, womit sie sich die Zähne putzen und womit ihren Körpergeruch — die tödlichste aller Sünden — bekämpfen sollen“ (S. 33). Der Frage, ob nicht gerade Symbole diesen Mißbrauch bzw. Gebrauch möglich machen oder sogar induzieren, wird nicht nachgegangen. Dem Versagen des Fernsehens als Medium symbolischer Kommunikation entspricht das von Grotjahn an drei Beispielen aus der amerikanischen Gesellschaft vorgeführte Mißlingen einer schöpferischen „Symbolintegration“: Die Rassenvorurteile seien unbewußt motiviert und daher auf rationalem Wege schwer zu beeinflussen, insofern die Schwarzen für viele Weiße verdrängte und nicht integrierte Strebungen repräsentierten. Die Unfähigkeit, die auf den Fortschritt gezielten Morde an J. F. Kennedy, R. Kennedy und M.

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