Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To limit search results by article type…

PEP-Web Tip of the Day

Looking for an Abstract? Article? Review? Commentary? You can choose the type of document to be displayed in your search results by using the Type feature of the Search Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Geigenmuller, H. (1980). Rudolf, Gerd: Krankheiten im Grenzbereich von Neurose und Psychose. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1977. 212 Seiten, 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 34(2):218-219.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(2):218-219

Buchbesprechung

Rudolf, Gerd: Krankheiten im Grenzbereich von Neurose und Psychose. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1977. 212 Seiten, 28 DM.

Review by:
Hans Geigenmuller

Der Autor beabsichtigt mit dieser Arbeit, die »nicht typisch« neurotischen Störungen in eine als »ganzheitlich« bezeichnete Neurosen-Psychologie einzugliedern. Er schlägt vor, die herkömmliche typologische Betrachtungsweise durch eine synoptische zu ersetzen, ohne dabei jedoch eine neue Theorie entwickeln zu wollen. Allerdings distanziert er sich entschieden von der »vorherrschenden psychoanalytischen Theorie«, da er überzeugt ist, daß in diesem »monolithischen Block« das Narzißmus-Konzept als »theoretischer Lückenbüßer« deshalb eine »überhöhte Bedeutung« erhält, weil die »meta-psychologischen Vorurteile« verhinderten, die Verflochtenheit von sozialen und Ich-Erfahrungen evident werden zu lassen. Während von den sozial-philosophisch ausgerichteten Psychoanalytikern, denen die praktische Erfahrung fehle, ein »privates Denksystem« mit »sehr mystifizierenden Begriffen« entwickelt werde, habe sich bereits Schultz-Hencke bemüht, den Anteil »theoretisch-spekulativer Konstrukte« möglichst gering zu halten. Obwohl sich für das hier interessierende Thema bei Freud und seinen Mitarbeitern Hinweise fänden, sei es eben mit den trieb- und ich-psychologischen Auffassungen nicht möglich, die aktuellen mitmenschlichen Beziehungen zu erfassen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.