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Cycon, R. Pohlmann, U. (1980). Jacobson, Edith: Depression. Übersetzt v. Heinrich Deserno. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1977. 446 S., 30 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 34(4):391-395.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(4):391-395

Buchbesprechungen

Jacobson, Edith: Depression. Übersetzt v. Heinrich Deserno. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1977. 446 S., 30 DM.

Review by:
Ruth Cycon

Ursula Pohlmann

Nach der etwas mühsamen Lektüre des langen und manchmal trockenen ersten Teils haben wir ein wenig verwundert festgestellt, daß in uns ein lebendiges, für die Praxis anregendes Konzept für die Differenzierung affektiver Erscheinungen entstanden war. Der im Gegensatz dazu viel lebendigere zweite, klinische Teil beschäftigt sich im wesentlichen mit der psychotischen Depression. Dabei liegt das Schwergewicht auf der Darstellung der manisch-depressiven Form und ihrer Abgrenzung von den depressiven Zuständen bei schizophrenen und Borderline-Patienten. — Wir beschränken uns im folgenden darauf, aus der Fülle des Materials sehr subjektiv einige Aspekte herauszugreifen: Über die Auseinandersetzung mit anderen affekttheoretischen Ansätzen kommt Jacobson zu folgender Einteilung der Affekte: 1) Einfache und zusammengesetzte Affekte, die durch intrasystemische Spannungen entstehen. Als Beispiel erwähnt sie die sexuelle Erregung oder Wut, die unmittelbar von Spannungen im Es herrühren. 2) Einfache und zusammengesetzte Affekte, die durch intersystemische Spannungen ausgelöst werden. Dazu gehören z. B. Affekte, die durch Spannung zwischen Ich und Über-Ich hervorgerufen werden, wie Schuldgefühle. Den grundlegenden theoretischen Wert dieser Einteilung sieht J. darin, daß es dadurch möglich wird, den jeweiligen Affekttyp unter dynamischen und strukturellen Gesichtspunkten annähernd festzulegen.

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