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Kerz-Rühling, I. (1980). VII. Psychischer Konflikt. Psyche – Z Psychoanal., 34(6):543-554.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(6):543-554

VII. Psychischer Konflikt

Ingrid Kerz-Rühling

Wenn heute in der Medizin über die psychischen Bedingungen für die Entstehung des Herzinfarkts diskutiert wird, spricht man meist allgemein von »Streß«, ohne diesen Begriff genauer zu erläutern. Das Streß-Konzept Selyes (1956) war eines der ersten Modelle für das Zusammenwirken von (wenn auch nicht scharf definierten) Umweltreizen und bestimmten physiologischen Veränderungen des Organismus. Der Terminus »Streß« wurde anfangs sowohl für den Umweltreiz wie auch für die Reaktion des Organismus auf äußere Einflüsse verwandt. Daß der Streß-Charakter einer Situation von der jeweiligen Persönlichkeit und der Anpassungsfähigkeit eines Menschen bestimmt wird, fand in späteren Untersuchungen mehr Berücksichtigung (Lazarus, 1971; Dohrenwend und Dohrenwend, 1974). In den letzten Jahren haben Fragebogen-Untersuchungen über die Häufigkeit von Lebensveränderungen (life-events) in der Zeit vor der Manifestation einer somatischen Erkrankung an Bedeutung gewonnen. Mit Hilfe von Fragebogen und Interviews werden biographische Ereignisse erfaßt und eine quantitativ abgestufte Skalierung der subjektiven Bedeutungen der Situationen anhand von affektphysiologischen Untersuchungen vorgenommen (Rahe et al., 1967; Rahe und Lind, 1971; Lundberg et al., 1975; Thiel et al., 1973). Obwohl diese Forschungsansätze nicht unserer psychoanalytischen Untersuchungsmethode entsprechen, halten wir es für wichtig, hier kurz darauf einzugehen.

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