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Pritz, W.F. (1980). Socarides, Charles W. (Hg.): The World of Emotions. Clinical Studies of Affects and Their Expression. New York (Int. Univ. Press) 1977. 625 S., $ 24,95.. Psyche – Z Psychoanal., 34(7):675-675.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(7):675-675

Socarides, Charles W. (Hg.): The World of Emotions. Clinical Studies of Affects and Their Expression. New York (Int. Univ. Press) 1977. 625 S., $ 24,95.

Review by:
Werner F. Pritz

Die Sammlung von 32 klinischen Studien, die Socarides auswählte und mit hervorragenden Einleitungen versehen hat, erntete schon viel Lob (in englischsprachigen Buchbesprechungen).

Das Textbuch enthält Aussagen zur allgemeinen Theorie der Affekte nur zwischen den Zeilen; es wird auch nicht versucht, die Ausdrücke Affekt, Emotion und Gefühl zu definieren. Immer wieder wird aber aufgezeigt, daß die »Welt der Emotionen« den Reichtum an thematischen Bezügen zwischen dem Subjekt auf der einen, den Mitsubjekten und Dingen auf der anderen Seite sichtbar, erlebbar und mitteilbar macht. Die Affekte stehen, wie Nathaniel Ross in seiner kurzen Einleitung betont, im Zentrum der psychoanalytischen Therapie. Die in den Band aufgenommenen Arbeiten haben denn auch die kommunikative Dynamik, die hinter Gefühlsphänomenen steht, zum Thema.

Zu bedauern ist, daß nicht (wenigstens in einem Nachwort) auf handlungstheoretische und subjektlogische Aspekte, die der »Welt der Emotionen« zugrunde liegen, eingegangen wird. Das Buch wird mit einer Arbeit von Sándor Radó aus dem Jahre 1927 mit dem Titel »The Problem of Melancholia« eröffnet; James Alexanders Aufsatz »On the Affect of Horror« aus dem Jahre 1972 bildet den Abschluß. Unter den übrigen 30 Titeln befinden sich einige sehr bekannte, aber auch vergessene.

Sydney E. Pulver meint, in Zukunft solle niemand eine Arbeit zum Thema Affekt schreiben, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Doch scheint mir eine kritische Schlußbemerkung angebracht. Die besondere Bedeutung der psychoanalytischen Psychologie — neben der behavioristischen, kognitiven usw. — für eine Psychologie der Gefühle wird auch in diesem Buch nicht angemessen bestimmt. Immerhin wird deutlich, daß die Psychoanalyse eine subjektlogische Praxis der Kommunikation ist, aber über keine angemessene Formalisierung dieser Praxis verfügt. Es ist zu hoffen, daß dieses Buch die psychoanalytische und interdisziplinäre Diskussion über die »Welt der Emotionen« belebt.

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