Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To copy parts of an article…

PEP-Web Tip of the Day

To copy a phrase, paragraph, or large section of an article, highlight the text with the mouse and press Ctrl + C. Then to paste it, go to your text editor and press Ctrl + V.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Kelm, H. (1982). In memoriam Alexander Mitscherlich. Psyche – Z Psychoanal., 36(12):1066.
   

(1982). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 36(12):1066

In memoriam Alexander Mitscherlich Related Papers

Hartwig Kelm

Sehr verehrte Frau Dr. Mitscherlich,

sehr verehrte Angehörige,

sehr geehrte Trauergäste,

die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität trauert um Prof. Dr. Alexander Mitscherlich. Er forschte und lehrte an dieser Hochschule vom 8. März 1967 bis zu seiner Emeritierung Ende September 1973.

Als er dem Ruf auf den hiesigen ordentlichen Lehrstuhl für Psychologie, insbesondere Psychoanalyse und Sozialpsychologie, folgte, hatte er sich um die Institutionalisierung der Psychoanalyse und der Psychosomatik bereits größte Verdienste erworben. Die Eröffnung der Abteilung für Psychosomatische Medizin an der Heidelberger Universität im April 1950 kann als Pioniertat gelten, und auch die Rehabilitierung der Psychoanalyse im Nachkriegsdeutschland ist wesentlich sein Werk.

Als Arzt, als der Mitscherlich sich bei seiner Arbeit immer verstand, hat er auch die Leiden und Krankheiten unserer Gesellschaft diagnostiziert und sich gerade in seiner Frankfurter Zeit, die politisch äußerst bewegt war, oft zu Wort gemeldet, nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als zutiefst besorgter Moralist. Dabei ist er auch unangenehmen Auseinandersetzungen niemals aus dem Weg gegangen.

Im gemeinsamen Buch von Alexander und Margarete Mitscherlich heißt es: »In der Trauer versuchen wir … auch den Idealen dieses Menschen, der uns genommen wurde, nachzueifern.«

Wir trauern heute um einen Wissenschaftler, der uns Ideale nicht nur formuliert, sondern auch vorgelebt hat.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.