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König, C. (1983). Waibl, Elmar: Gesellschaft und Kultur bei Hobbes und Freud. Das gemeinsame Paradigma der Sozialität. Wien (Löcker) 1980. Kt., 109 S., 26 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 37(9):857-858.

(1983). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 37(9):857-858

Waibl, Elmar: Gesellschaft und Kultur bei Hobbes und Freud. Das gemeinsame Paradigma der Sozialität. Wien (Löcker) 1980. Kt., 109 S., 26 DM.

Review by:
Christoph König

»Mit dem psychischen Moment wußten sie [Neurologen] nichts anzufangen, sie konnten es nicht erfassen, überließen es den Philosophen, Mystikern und — Kurpfuschern«, schreibt Sigmund Freud 1923 und dokumentiert durch die Reihung, die er hier vornimmt, deutlich seine ablehnende Haltung gegenüber der Philosophie. Die damit verbundene oberflächliche Kenntnis philosophischer Traditionen scheint Waibls Vergleich mit Thomas Hobbes, den Freud nie gelesen und der etwa 300 Jahre früher gelebt hat, von vornherein in Frage zu stellen. Andererseits hat zum Beispiel Schopenhauer, von Freud erst spät gelesen, den Geschlechtstrieb bereits als Ursprung und Ziel des Lebens, des Wollens bezeichnet. Waibl verweist nun auf zahlreiche Parallelen zwischen der Sozialphilosophie Hobbes' und der Kulturtheorie Freuds und argumentiert damit gegen die Auffassung, daß die Psychoanalyse einen völligen Neubeginn in der Reflexion auf die menschliche Bedingtheit darstellt.

Hobbes' kontraktualistisches Erklärungsmodell der Gesellschaft geht von der hypothetischen Überlegung eines Naturzustandes aus, des »ius omnia in omnium«. Aufgrund seines pessimistischen Menschenbilds würde sich daraus ein permanenter Kriegszustand entwickeln. Gleichzeitig bewirkt aber der Egoismus dieser »ihren Vorteil berechnenden Individuen«, daß sie Sicherheit für Freiheit eintauschen, sie ergeben sich in die Notwendigkeit eines vertraglich fixierten Staates und tragen einem (in seinen Mitteln nicht gebundenen) Souverän auf, für die Einhaltung des Übereinkommens zu sorgen.

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