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Heim, R. (1984). Heinrichs, Hans-Jürgen: Sprachkörper. Zu Claude Lévi-Strauss und Jacques Lacan. Frankfurt a. M. (Qumran) 1983. 224 Seiten, 23 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 38(2):181-185.
    

(1984). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 38(2):181-185

Heinrichs, Hans-Jürgen: Sprachkörper. Zu Claude Lévi-Strauss und Jacques Lacan. Frankfurt a. M. (Qumran) 1983. 224 Seiten, 23 DM.

Review by:
Robert Heim

Der Psychoanalyse geht es vornehmlich, so wollte es zumindest Lacans Grundlegung von Freuds Wissenschaft, um das Verhältnis von Sprache und Körper, um die gebrochene Beziehung von »Logos und Leiblichkeit« (Lang): Die Sozialisationsgeschichte des Menschen wird begriffen als eine Dialektik, in der der Körper durch die Partialität der erogenen Zonen hindurch in die durch die menschliche Sprachlichkeit gegebene symbolische Ordnung eingegliedert wird. Die Signatur, die dem Körper im Zuge seiner Vergesellschaftung — als deren vorrangige Instanz die symbolische Ordnung wirkt — eingeschrieben wird, ist das Zeichensystem des Unbewußten als eines Systems von Repräsentanzen, ist zugleich die Matrix von symbolischer bzw. desymbolisierter Interaktion des Subjekts wie seiner je eigenen Lusterfahrung. Als solches Zeichensystem, zu dem die neueren Ansätze in Sprach- und Zeichenwissenschaft (Semiotik, Semiologie) das entsprechende begriffliche Instrumentarium liefern, bietet sich das Unbewußte dem psychoanalytischen Prozeß zur Entzifferung an.

Körperlichkeit der Sprache, Sprachlichkeit des Körpers: Im kürzlich veröffentlichten Buch von Hans-Jürgen Heinrichs über Lévi-Strauss und Lacan werden die beiden Eckpfeiler des französischen Strukturalismus zu »Sprachkörpern« eingeschmolzen, worunter sowohl Werkimpetus, Theoriestil als auch die Persönlichkeit der beiden — nach Sartre — wohl einflußreichsten Denker der Theoriegeschichte Frankreichs nach dem 2.

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