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Huth, W. (1987). Familientlierapie — Etablierung oder Entwicklung?: Buchholz, Michael B.: Psychoanalytische Methode und Familientherapie. Frankfurt (Fachbuchhandlung für Psychologie) 1982. 340 Seiten, 27,80 DM.Box, Sally, et al (Hg.): Psychotherapy with families. An analytic approach. Boston und Henley (Routledge and Kegan) 1982.Andolfi, Maurizio: Familientherapie. Das systemische Modell und seine Anwendung. Freiburg i. Br. (Lambertus) 1982. 256 Seiten, 29,80 DM.Radebold, H., und G Schlesinger-Kipp (Hg.): Familien- und paartherapeutische Hilfen bei älteren Menschen. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht) 1982. 139 Seiten, 28 DM.Green, Robert Jay, und James L. Framo: Family Therapy Major Contributions. New York (Int. Univ. Pr.) 1981. 564 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 41(1):82-90.
  

(1987). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 41(1):82-90

Buchbesprechungen

Familientlierapie — Etablierung oder Entwicklung?: Buchholz, Michael B.: Psychoanalytische Methode und Familientherapie. Frankfurt (Fachbuchhandlung für Psychologie) 1982. 340 Seiten, 27,80 DM.Box, Sally, et al (Hg.): Psychotherapy with families. An analytic approach. Boston und Henley (Routledge and Kegan) 1982.Andolfi, Maurizio: Familientherapie. Das systemische Modell und seine Anwendung. Freiburg i. Br. (Lambertus) 1982. 256 Seiten, 29,80 DM.Radebold, H., und G Schlesinger-Kipp (Hg.): Familien- und paartherapeutische Hilfen bei älteren Menschen. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht) 1982. 139 Seiten, 28 DM.Green, Robert Jay, und James L. Framo: Family Therapy Major Contributions. New York (Int. Univ. Pr.) 1981. 564 Seiten.

Review by:
Wolfgang Huth

Seit den späten 60er Jahren wurde die Familientherapie immer mehr zu einer eigenständigen Form der Psychotherapie neben der Einzel- und Gruppenbehandlung.

Ungeachtet der Tatsache, daß viele ihrer Pioniere und theoretischen Wegbereiter Psychoanalytiker waren oder der Psychoanalyse nahestanden, entbrannte eine heftige Diskussion über das Verhältnis von Psychoanalyse und Familientherapie. Sich als radikal systemtheoretisch verstehende Vertreter der Familientherapie halten die jeweils zugrundeliegenden Modellvorstellungen für so unterschiedlich, daß sie von einem Paradigmawechsel (Kuhn) sprechen und nicht anstehen, ihn als eine »kopernikanische Wende« zu bezeichnen. Umgekehrt wurden auch von psychoanalytischer Seite Bedenken angemeldet, ob die psychoanalytische Methode im familientherapeutischen Rahmen anwendbar sei.

Wie fruchtbar die informierte Beschäftigung mit der Frage des Verhältnisses von Familientherapie und Psychoanalyse sein kann, zeigt das Buch von Michael Buchholz. Der Autor untersucht die Familientherapie mit Hilfe von Konzepten der psychoanalytischen Methode (Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand, szenisches Verstehen). Er unterläuft damit das globale Verdikt der Paradigma-Veraltung und kommt zu Ergebnissen, die für Familientherapeuten sicher nicht weniger interessant sind als für Analytiker. Zunächst setzt er sich kritisch mit der Theorie Helm Stierlins und Aspekten des später entstandenen »Heidelberger Modells« auseinander. Dabei macht Buchholz als ein wesentliches Problem die unzureichende Unterscheidung zwischen Theorie und Methode aus. Die Argumentation erscheint mir durchaus schlüssig, es bleibt allerdings zu fragen, ob dieser Mangel nur auf den Heidelberger Ansatz beschränkt ist.

Das folgende Kapitel vermittelt einen Eindruck davon, warum der Vorwurf, die Psychoanalyse denke kausal und »linear«, sie sei »monadisch« und ohne Begriff für Interaktion und zwischenmenschliche Beziehung, demjenigen, der die Psychoanalyse kennt, so fremd und unverständlich erscheinen muß.

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