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Hummel, C. (1987). Gen Italien! Jugend und Reifung im »Taugenichts«. Psyche – Z Psychoanal., 41(2):148-172.
  

(1987). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 41(2):148-172

Gen Italien! Jugend und Reifung im »Taugenichts«

Carz Hummel

Mit den Mitteln psychoanalytischer Textdeutung wird Eichendorffs »Taugenichts« als psychosexuelles Pubertätsdrama interpretiert.

1. Das Morgenrot und die Piazza del Popolo

Wir alle haben Eichendorffs »Taugenichts« kennengelernt. Spätestens in den ersten Gymnasialjahren, wenn das Opus des Danziger Regierungsrats üblicherweise auf dem Lehrplan steht. Beim Wiederlesen dieses »Musters rein romantischer Prosa« (von Wiese, 1956, S. 79) stellt sich dann auch wieder das gängige Vokabular ein: »Traum — Musik — Gehenlassen — ziehender Posthornklang — Fernweh — Heimweh — törichte Seligkeit« (Mann, 1916, S. 1479). Es fragt sich — und soll hier untersucht werden —, ob diese Begriffsmarken den analysierbaren Gehalt der Novelle eigentlich hinreichend umschreiben oder ob nicht vielleicht diese Klischees etwas verdecken. Etwas, das zu entdecken uns skandalös wäre, das wir damals, als wir den »Taugenichts« zum ersten Mal lasen, auch noch gar nicht entdecken konnten.

Sehen wir uns im 8. Kapitel um: Ein Herr Eckbrecht, ein Maler und Genie, hält in mäßigem Weinrausch eine kleine Ansprache. Herr Eckbrecht ist der einzige in der ganzen Geschichte, dem der Verfasser einen Familiennamen gibt. Die anderen sind einfach »der Portier«, »die schöne Gräfin«, »der alte Bauer«.

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