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Zeul, M. (1988). Der diskrete Analytiker: Überlegungen zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung. Psyche – Z Psychoanal., 42(5):406-416.

(1988). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 42(5):406-416

Der diskrete Analytiker: Überlegungen zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

Mechthild Zeul

Als mich die Veranstalter um einen Beitrag für diese Feier baten, habe ich gerne zugesagt, um Ihnen, Herr Lorenzer, auf diese Weise meine Dankbarkeit für die langen Jahre der Supervision und für die Gespräche über psychoanalytische Forschung zum Ausdruck zu bringen. Zugleich nehme ich diese Gelegenheit zum Anlaß, Ihnen, meine Damen und Herren, einige Gedanken zur psychoanalytischen Ausbildung im allgemeinen und zur Supervision im besonderen vorzutragen, Themen, die mich und andere Kolleginnen und Kollegen während unserer Zeit als Ausbildungskandidaten an diesem Institut beschäftigt haben.

Während der Vorbereitungen zu diesem Beitrag fiel mir eine Reihe von Begegnungen mit Alfred Lorenzer während meines Studiums an der hiesigen Universität ein, die lange vor meiner Zeit als Ausbildungskandidatin und Analytikerin liegen. Ich erinnere mich an Alfred Lorenzers Seminar zum Thema der Abwehrmechanismen. Es war, wie Sie sich vorstellen können, kein Seminar, in dem die verschiedenen Abwehrmechanismen aufgelistet gelehrt wurden, sondern ein Seminar in echter Freudscher kultur- und gesellschaftskritischer Tradition. Die psychoanalytischen Veranstaltungen im Rahmen der Universität fanden damals noch in der Myliusstraße 30 im ersten Stock, wenige Häuser weit von hier entfernt statt, wo auch der Lehrstuhl Alexander Mitscherlichs untergebracht war. Ich erinnere mich an unseren Kampf als Studentenvertreter des Fachbereichs Psychologie für die Besetzung des vakant gewordenen Mitscherlich-Lehrstuhls durch Alfred Lorenzer.

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