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Stein, H. (1990). Freuds »Verleugnung« seiner Quellen und die Krise der Metapsychologie: Zu: Kaiser-El-Safti, Margret: Der Nachdenker. Die Entstehung der Metapsychologie Freuds in ihrer Abhängigkeit von Schopenhauer und Nietzsche. Bonn (Bouvier) 1987. 326 Seiten, 68DM.. Psyche – Z Psychoanal., 44(3):269-273.

(1990). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 44(3):269-273

Freuds »Verleugnung« seiner Quellen und die Krise der Metapsychologie: Zu: Kaiser-El-Safti, Margret: Der Nachdenker. Die Entstehung der Metapsychologie Freuds in ihrer Abhängigkeit von Schopenhauer und Nietzsche. Bonn (Bouvier) 1987. 326 Seiten, 68DM.

Review by:
Herbert Stein

Als Schopenhauer den ersten Band seines Hauptwerks »Die Welt als Wille und Vorstellung« schrieb, war er entgegen eigenen Äußerungen mit indischer Philosophie bereits recht gut vertraut, Zweifel hinsichtlich seiner Versicherung, seine Lehre sei völlig unabhängig von indischen Einflüssen entstanden, sind angebracht, »ohne daß wir deshalb seine Wahrheitsliebe verdächtigen müßten. Es dürfte sich vielmehr so verhalten […], daß […] »selbst unbewußt in der steten Verschlingung von selbsteigenem Denken und Vertiefen in die Weisheit des Orients seine Gedanken eine Richtung annahmen, die nach dem innersten Bewußtsein zwar Ausdruck eigener Sinnesart war, im Grunde aber stark durch sein Studium bestimmt wurde« « (Alfred Schmidt, in seinem Buch über Schopenhauers Religionsphilosophie, 1986, S. 127). Auch der nachkantischen Spekulation verdankt Schopenhauer mehr, »als er wort haben will« (Schmidt, 1986, S. 194), vor allem Schelling, »den er mit den kräftigsten Schimpfworten bedachte« (Kaiser-El-Safti, 1987, S. 189), und der Romantik (S. 168).

Nicht unähnlich dürfte es sich mit dem von Freud in Abrede gestellten Einfluß Schopenhauers und Nietzsches auf die Entwicklung der psychoanalytischen Theorie verhalten. Für sein eigenes Gefühl dürfte Freud immer dem »Selbsteigenen« nachgegangen sein, und das erwies sich für ihn, jedenfalls zeitweise, als das an der Naturwissenschaft der Jahrhundertwende orientierte metapsychologische Denken.

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