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König, H. (1990). Páramo-Ortega, Raúl: Das Unbehagen an der Kultur. Übersetzt von Elisabeth Schöndube. Bearbeitet von Brigitte Milkau-Kaufmann. München, Wien, Baltimore (Urban & Schwarzenberg) 1985. Kt., 136 Seiten, 38 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 44(6):559-560.

(1990). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 44(6):559-560

Buchbesprechungen

Páramo-Ortega, Raúl: Das Unbehagen an der Kultur. Übersetzt von Elisabeth Schöndube. Bearbeitet von Brigitte Milkau-Kaufmann. München, Wien, Baltimore (Urban & Schwarzenberg) 1985. Kt., 136 Seiten, 38 DM.

Review by:
Helmut König

Glücklicherweise haben die Aufsätze des mexikanischen Psychoanalytikers, die hier zum größeren Teil erstmals auf deutsch erscheinen, nichts von jener unbeteiligten Erhebung über ihren Gegenstand, die der Buchtitel mit seiner distanzierenden präpositionalen Wendung »Das Unbehagen an der Kultur« nahelegt. Im Gegenteil. Durchgängig sind die Beiträge dadurch charakterisiert, daß sie sich in Form von immanenter Kritik und in praktischer Absicht in gesellschaftliche und kulturelle Verhältnisse einmischen. Hinter jedem Text Páramo-Ortegas ist die Erfahrung der Dritten Welt spürbar — die Erfahrung, daß mit Not, Hunger, Unterdrückung und Ausbeutung, die zum bedrückenden und erdrückenden Alltag dieser Länder gehören, die Kosten für den kapitalistisch produzierten Reichtum der Ersten Welt bezahlt werden müssen.

Was das mit der Psychoanalyse zu tun hat? Páramo-Ortega ist überzeugt davon, daß die Psychoanalyse ein toter Hund ist, wenn das politisch und ökonomisch bedingte Elend dieser Welt sie gleichgültig läßt, und er ist davon überzeugt, daß die Psychoanalyse einen spezifischen und unverzichtbaren Beitrag zur theoretischen Kritik und zur praktischen Veränderung unmenschlicher gesellschaftlicher Verhältnisse nicht nur leisten muß, sondern tatsächlich leisten kann.

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