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Elrod, N. (1990). Rudolf, Gerd, und Ulrich Rüger (Hg.): Die Psychoanalyse Schultz-Henckes. Stuttgart, New York (Thieme) 1988. 181 Seiten, 68 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 44(6):564-566.

(1990). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 44(6):564-566

Rudolf, Gerd, und Ulrich Rüger (Hg.): Die Psychoanalyse Schultz-Henckes. Stuttgart, New York (Thieme) 1988. 181 Seiten, 68 DM.

Review by:
Norman Elrod

Um die Ortung Harald Schultz-Henckes in der Geschichte der Psychoanalyse bemühen sich am Anfang des Buches in vier Beiträgen die beiden Herausgeber Rudolf und Rüger sowie Annemarie Dührssen, Alfred Köhler und Christian Hampel in vorbildlicher Weise. Viele Informationen werden auf wenigen Seiten verständlich vermittelt. Die Arbeiten beleuchten in zugleich empathisch-kritischer Distanz und kritisch-empathischer Nähe Schultz-Henckes Stellung in der wissenschaftsgeschichtlichen Situation seiner Zeit (Dührssen), seine Beziehung zur Psychoanalyse sowie seine Bedeutung für die Entwicklung der Psychotherapie in Deutschland (Köhler) oder seine historische und aktuelle Bedeutung für die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (Hampel). In einer kritischen Bestandsaufnahme (Rudolf und Rüger) erfahren wir, daß Schultz-Hencke, geboren am 18. August 1892 und gestorben am 23. Mai 1953, Begründer der Neo-Psychoanalyse in Deutschland war, und zwar zu einer Zeit, als, wie die Herausgeber meinen, ähnliche Prägungen der Psychoanalyse in den USA vorgenommen wurden, nämlich von Karen Horney, Erich Fromm, Sandor Radó und Harry Stack Sullivan. Sich auf Dieter Wyss stützend, schreiben die Herausgeber von den folgenden Gemeinsamkeiten dieser Richtungen innerhalb der Psychoanalyse im weiteren Sinn: »Die Ablehnung der Libidotheorie, die stärkere Berücksichtigung von Umwelteinflüssen auf die Persönlichkeitsentwicklung, das Verlassen der Freudschen Instanzenlehre, den Aspekt von Verhaltensforschung in der stärkeren Berücksichtigung von Fehlhaltungen und Fehleinstellungen des Individuums, die geschmälerte Bedeutung des Unbewußten im Sinne Freuds, die Einschränkung der Rolle der Sexualität und die Tendenz der Autoren, sich weniger an den Fachmann als an den gebildeten Laien zu wenden« (S. 2).

Wie wir wissen, trugen alle diese psychoanalytisch Tätigen früher oder später Kämpfe mit Vertretern der Mainstream-Psychoanalyse aus, wobei sie nach und nach ins Abseits gerieten.

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