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Ahrens, S. (1990). Stellungnahme zum Artikel »Zur gegenwärtigen Alexithymieforschung« von Klaus D. Hoppe (Psyche 11/1989). Psyche – Z Psychoanal., 44(7):660-663.
   

(1990). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 44(7):660-663

Mitteilung

Stellungnahme zum Artikel »Zur gegenwärtigen Alexithymieforschung« von Klaus D. Hoppe (Psyche 11/1989)

Stephan Ahrens

Die Infragestellung der Distanz vom Forscher zum Erforschten, des funktionalen Zugangs zum Forschungsgegenstand »Alexithymie«, löst nicht zum ersten Mal kritische Reaktionen aus. Mein Versuch, die Beziehung zwischen dem alexithymen Patienten und dem Untersucher im Rahmen von Forschungsprojekten unter psychodynamischen Gesichtspunkten zu interpretieren und damit von der Forschung nach Persönlichkeitsmerkmalen, wie sie mit quantitativ-psychometrischen Verfahren unternommen wurde, abzusetzen, wird von Hoppe gründlich mißverstanden.

Hoppes Gedankengänge sind durch ein neurophysiologisches Konzept geprägt, auch wenn hin und wieder psychoanalytische und andere Ansätze bemüht werden. Deutlich wird dies insbesondere dann, wenn er von »Bestimmung einer neurophysiologischen Basis von »Alexithymie« und psychosomatischen Phänomenen« spricht und weiterhin ausführt, daß Lorenzers Konzept der symbolischen Interaktion von ihm dahingehend verstanden wird, daß die frühe Entwicklung einer psychosomatischen Struktur als ein Defizit biologischer, neurologischer und psychologischer Substrate dyadischer und symbolischer Interaktionsformen aufgefaßt werden kann. Daß hier verschiedene theoretische Konzepte zusammengepreßt werden, ohne sie auf Unverträglichkeit zu überprüfen, scheint auch ein Phänomen zu sein, das der »Alexithymie«-Forschung treu bleibt.

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