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Zeul, M. (1990). Koch, Gertrud: »Was ich erbeute, sind Bilder«. Zum Diskurs der Geschlechter im Film. Frankfurt (Stroemfeld/Roter Stern) 1989. Kt., 160 Seiten, 28DM.. Psyche – Z Psychoanal., 44(12):1143-1147.

(1990). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 44(12):1143-1147

Koch, Gertrud: »Was ich erbeute, sind Bilder«. Zum Diskurs der Geschlechter im Film. Frankfurt (Stroemfeld/Roter Stern) 1989. Kt., 160 Seiten, 28DM.

Review by:
Mechthild Zeul

Ausgehend von einem zweifachen theoretischen Ansatz, dem der Kritischen Theorie und dem der Psychoanalyse, rekonstruiert die Autorin kritisch anhand von »Beutestücken der Filmgeschichte gesellschaftliche Erfahrung« (S. 11). Sie tut dies in einem doppelten Sinne. Einmal geht sie der Frage nach, inwieweit die soziale Einrichtung Kino die Vergesellschaftung »individueller Bilderbeute«, beispielsweise im Genre des pornographischen Films, betreibt, zum anderen sucht sie den libidinösen Kern der Faszination von Bildern im Hinblick auf einen geschlechtsspezifischen Diskurs aufzuspüren.

Dort, wo feministische Filmtheorie von der »Verschweißung« der Bedürfnisstruktur der Rezipienten mit dem Kamera-Blick ausgeht, der keine affektiven Abweichungen in der Aneignung von Vorgegebenem zuläßt, setzt Gertrud Koch mit ihrer Filmtheorie an. Dabei greift sie einerseits auf die Kritische Theorie zurück, die letzten Endes auf der Differenz von Produkt und Konsument in der Kulturindustrie beharrt. »Daß in der Triebnatur ein vorgesellschaftliches Widerstandspotential gegen die totalitären Ansprüche des Vergesellschaftungsprozesses sich findet, gehört zum Grundbestand des Denkens der Kritischen Theorie« (S. 23). Andererseits bezieht sie sich auf Adornos Begriff der Mimesis und geht davon aus, daß der Ästhetik des Films ein vorsprachlicher Zug eigen ist.

Die

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