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Dornes, M. (1991). Mahler, Margaret: Mein Leben, mein Werk. Herausgegeben von Paul Stepansky. München (Kösel) 1989. Geb., 184 Seiten, 29,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 45(8):732-736.

(1991). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 45(8):732-736

Mahler, Margaret: Mein Leben, mein Werk. Herausgegeben von Paul Stepansky. München (Kösel) 1989. Geb., 184 Seiten, 29,80 DM.

Review by:
Martin Dornes

Margaret Mahler, geborene Schönberger, erblickte am 10. Mai 1897 in Sopron, Westungarn, das Licht der Welt. Ihre Mutter, »sehr schön, sehr narzißtisch und sehr verwöhnt« (S. 36f.), gab dem Vater die Schuld für Margarets vorzeitiges Erscheinen. Die symbiotische Phase ihres Lebens war schwierig, und sie hat eine verzweifelte Wut gegen ihre kalte und zurückweisende Mutter empfunden. Vier Jahre später kam eine Schwester zur Welt, die alle Liebe der Mutter auf sich zog und all das erhielt, wonach Margaret sich so sehr gesehnt hatte. Hinter das Rätsel der eigenen Ablehnung und der Bevorzugung der Schwester zu kommen, ist eines der tiefliegenden Motive für die spätere Mutter-Kind-Beobachtung. Die eigene Mutter und Schwester sind für Mahler das erste Mutter-Kind-Paar gewesen, das sie mit intensivem Blick beobachtete. In ihrer Enttäuschung wandte sie sich ihrem Vater zu und wurde ihres Vaters Sohn (S. 40). Die väterliche Ablehnung ihrer weiblichen Strebungen führte zu Schwierigkeiten mit der weiblichen Identität, die Mahler ein Leben lang nicht verlassen sollten (S. 42f., 55ff.).

Mit 16 Jahren zog sie, zusammen mit ihrer Schwester, nach Budapest zur Lieblingsschwester der Mutter. Auch diese bevorzugte ihre (Mahlers) Schwester und machte keinen Hehl daraus. Während des Besuchs des Gymnasiums kam sie mit Ferenczi und seinem Kreis in Berührung und war von der Psychoanalyse fasziniert.

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