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Dornes, M. (1993). Das beobachtete und das rekonstruierte Kind. Psyche – Z Psychoanal., 47(9):896-902.
    

(1993). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 47(9):896-902

Kongreßbericht

Das beobachtete und das rekonstruierte Kind

Martin Dornes

Die Kleinkindforschung und ihre Bedeutung für die Psychoanalyse sind seit geraumer Zeit Gegenstand einer anhaltenden Diskussion. Allein im Jahre 1991 gab es darüber in den USA fünf Konferenzen. Zu einer weiteren trafen sich am University College in London ca. 150 Teilnehmer aus aller Welt, um neue Erkenntnisse vorzustellen und alte Kontroversen wiederzubeleben. Die Vorträge von Kleinkindforschern wurden von erfahrenen Klinikern diskutiert, unter denen sich so bekannte Persönlichkeiten wie Joseph Sandler, Otto Kernberg, Robert Wallerstein, Elizabeth Spillius, Irma Brenman Pick, Christopher Bollas, Daniel Stern und Peter Fonagy befanden.

Gegenstand des Auftaktreferats von Barbara Farjardo (Chicago) waren, wie könnte es anders sein, die »Bedingungen für die Relevanz der Kleinkindforschung für die klinische Psychoanalyse«. An diesem heißen Eisen kann man sich leicht die Finger verbrennen, weil es schwer einlösbare Erwartungen weckt. Kliniker, die der Kleinkindforschung skeptisch gegenüberstehen, bemängeln meist, daß sich aus ihren Ergebnissen keine brauchbaren Deutungen ableiten lassen und sie deshalb klinisch steril seien. Dieses Problem umschiffte Farjardo mit der quasi kantianischen Formulierung ihres Vortragstitels, der verdeutlichte, daß sie, genau genommen, nicht die Bedeutung der Kleinkindforschung für die klinische Psychoanalyse, sondern Bedingungen für deren Bedeutung erkunden wollte.

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