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Wangh, M. (1994). Weitere klinische Überlegungen zum psychologischen Fallout der nuklearen Bedrohung. Psyche – Z Psychoanal., 48(5):387-395.
    

(1994). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 48(5):387-395

Weitere klinische Überlegungen zum psychologischen Fallout der nuklearen Bedrohung

Martin Wangh

Translated by:
Max Looser

Auch nach dem Ende des Kalten Krieges, das von vielen als Ende der nuklearen Konfrontation der Supermächte empfunden wurde, besteht die Möglichkeit und Denkbarkeit nuklear geführter Kriege fort - heute sogar mehr denn je. Der Autor bringt die verbreitete Tendenz zur Verleugnung dieser Gefahr mit der zum narzißtischen Rückzug auf das Selbst zusammen; die moderne Selbstpsychologie ist für ihn sozusagen das Schibboleth dieser Entwicklung. Auch wenn man eingestehen müsse, daß der Mensch, im Sinne der Freudschen Todestrieb-Hypothese, mit einem Impuls zur Selbstauslöschung ausgestattet ist, müsse doch alles getan werden, in uns eine »Angst in Maßen« zu bewirken, die es erlaubt, einer realen Gefahr realistisch zu begegnen und uns nicht dem Todestrieb zu überlassen. Wangh plädiert für die Schaffung eines internationalen Forums, dessen Aufgabe es sein müsse, den primären Masochismus des Menschen zu erforschen.

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