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Misselwitz, I. (1994). Mitscherlich, Margarete, und Brigitte Burmeister: Wir haben ein Berührungstabu. Hamburg (Klein Verlag) 1991. 120 Seiten, 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 48(12):1181-1182.
   

(1994). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 48(12):1181-1182

Mitscherlich, Margarete, und Brigitte Burmeister: Wir haben ein Berührungstabu. Hamburg (Klein Verlag) 1991. 120 Seiten, 28 DM.

Review by:
Irene Misselwitz

In Form eines Gespräches zwischen einer Frankfurter Psychoanalytikerin (Margarete Mitscherlich) und einer Ostberliner Schriftstellerin (Brigitte Burmeister) werden Gründe für die in den alten und neuen Bundesländern ganz unterschiedlichen Gefühle von Unzufriedenheit über die deutschdeutsche Wiedervereinigung untersucht. Dies soll mehr Verständnis füreinander bringen und die durch unterschiedliche Lebensverhältnisse in beiden Teilen Deutschlands entstandene Entfremdung abbauen helfen. Die Kapitel-Überschriften (Frau, Genossin, Mutter — Von Posen nach Halle — Die doppelten Opfer — Fremdheit und Trauer — Sexualität und Gesellschaft — Das Prinzip Hoffnung) charakterisieren die Schwerpunkte des Gesprächs. Die Form des Dialogs zwischen Frau Mitscherlich mit »west-touch« und Frau Burmeister mit »ost-touch« spiegelt die unterschiedlichen Sichtweisen bis hin zu verbreiteten Pauschalurteilen wider. Das ist eine gute Grundlage für wechselseitiges Verstehen und damit die Möglichkeit des so notwendigen »Aufeinander-Zu-Gehens.«

Die in dem 1991 erschienenen Buch behandelten »menschlichen Vereinigungsprobleme« haben auch 1994 ihre Aktualität behalten und sich teilweise noch vertieft.

Einige Textzitate sollen das Grundanliegen des Buches verdeutlichen:

Margarete Mitscherlich: »…weil ich mich darüber geärgert habe, daß die Westdeutschen rübergehen und den Leuten in der DDR sagen, ihr müßt jetzt trauern. Und zwar sollen sie nicht wegen der Nazizeit, sondern um den bösen Sozialismus trauern.

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