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Misselwitz, I. (1995). Mitscherlich, Margarete, und Irene Runge: Kulturschock. Umgang mit Deutschen. Hamburg (Klein Verlag) 1993. 140 Seiten, 26 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 49(2):198-201.
    

(1995). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 49(2):198-201

Mitscherlich, Margarete, und Irene Runge: Kulturschock. Umgang mit Deutschen. Hamburg (Klein Verlag) 1993. 140 Seiten, 26 DM.

Review by:
Irene Misselwitz

Es handelt sich um ein 1993 geführtes Gespräch zwischen der Frankfurter Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich und der Ostberliner Gesellschaftswissenschaftlerin Irene Runge, die als Kind jüdischer deutscher Emigranten 1949 mit sieben Jahren aus New York in die DDR kam und in Ostberlin vorwiegend in einem Milieu von aus östlichen und westlichen Ländern zurückgekehrten deutschen Emigranten aufwuchs.

Es ist das Verdienst von Frau Mitscherlich, nach dem »Kulturschock« der Wiedervereinigung das Gespräch zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen zu suchen und damit einen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verstehen zu leisten. Dies ist ihr zweiter veröffentlichter Versuch nach dem Gespräch mit der ostdeutschen Schriftstellerin Brigitte Burmeister.

Bei der Lektüre des hier vorgestellten Buches erfährt man mehr über das ungewöhnliche, größtenteils nicht verallgemeinerbare DDR-Leben von Irene Runge als über Margarete Mitscherlich.

Im ersten Kapitel mit der Überschrift »Emigranten und Emigrantenkinder« wird über eine weitgehende Isolierung (»so eine Art selbstgewähltes Ghetto«) der in die DDR zurückgekehrten Emigranten und ihrer Kinder von der übrigen Bevölkerung berichtet. Mit der Geschichte deutscher Emigranten und ihrer Kinder »konnte sich die Masse der Deutschen natürlich nicht identifizieren, weder im Osten noch im Westen, dabei sind sie so wichtige Biographien für das Verständnis der deutschen Geschichte« (Margarete Mitscherlich).

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