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Buchholz, M.B. (1996). Kind, Jürgen: Suizidal. Die Psycho-ökonomie einer Suche. Göttingen (Vandenhock u. Ruprecht) 1992. 203 Seiten, 39 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(1):91-92.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(1):91-92

Buchbesprechungen

Kind, Jürgen: Suizidal. Die Psycho-ökonomie einer Suche. Göttingen (Vandenhock u. Ruprecht) 1992. 203 Seiten, 39 DM.

Review by:
Michael B. Buchholz

Ein alleinstehendes Eigenschaftswort als Titel eines Buches gibt es selten. Ein Buch, in dem so viel an klinischer Erfahrung zusammengetragen und mit einer luziden, transparenten Darstellung verbunden wurde, ebensowenig, und klinische Bücher zum Thema gibt es fast gar nicht; verstreut finden sich einzelne Artikel. Um so verdienstvoller ist es, daß hier ein erfahrener Kliniker sich eines verschwiegenen Themas annimmt. Bedenkt man, daß Ärzte und unter ihnen die Gruppe der Psychiater die wahrscheinlich am meisten selbstmordgefährdete Risikogruppe aller Berufe darstellen, so nimmt eine solche Verschwiegenheit im Grunde wunder. Bedenkt man weiter, daß im Laufe eines Berufslebens von Psychotherapeuten wohl ein jeder einmal mit Suiziden oder Suizidgefährdungen bzw. Suiziddrohungen konfrontiert war, so wird es Zeit, diese Verschwiegenheit aufzubrechen. Das Buch von Jürgen Kind ist dazu ein wichtiger Anstoß.

Kind gibt eine klare, theoretisch unprätentiöse, aber klinisch gehaltvolle Darstellung verschiedener Formen der Suizidalität. Sein Bezugsrahmen ist die Objektbeziehungstheorie und vor allen Dingen das Konzept der projekti-ven Identifizierung. In genetischer Hinsicht differenziert Kind präpsychotisches Niveau mit undifferenzier-ten Selbst- und Objektrepräsentanzen und der Unterscheidung zwischen »gut« und »böse« (befriedigend/nicht befriedigend). Davon unterschieden wird das Borderline-Niveau mit bereits differenzierten, aber noch nicht integrierten Selbst- und Objektrepräsentanzen und einer Unterscheidungsfähigkeit zwischen Ich und Selbst.

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