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Dirschauer, J. (1996). Brunotte, Ulrike: Hinab in den Maelstrom. Das Mysterium der Katastrophe im Werk Edgar Allan Poes. Stuttgart/Weimar (Metzler Verl.) 1993. 372 Seiten, 78 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(1):93-95.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(1):93-95

Brunotte, Ulrike: Hinab in den Maelstrom. Das Mysterium der Katastrophe im Werk Edgar Allan Poes. Stuttgart/Weimar (Metzler Verl.) 1993. 372 Seiten, 78 DM.

Review by:
Johannes Dirschauer

In der Erzählung »Seltsame Erlebnisse des Arthur Gordon Pym« läßt Edgar Allan Poe seinen literarischen Helden nach einer überstandenen Lebensgefahr über die affektiven Wirkungen katastrophaler Erlebnisse nachdenken: »Sooft uns etwas zustößt, das uns Schaden oder Gefahr bringt, können wir unmöglich, auch nicht aus den eindeutigsten Tatsachen, sichere Schlüsse für oder gegen das Erlebte ziehen. Man könnte doch nun annehmen, eine Katastrophe hätte meine aufkeimende Leidenschaft für die See gründlich abkühlen müssen. Doch ganz im Gegenteil…«

Indifferenz gegenüber Katastrophen, Grauen mit sucht- und sogartigen Folgen, Angst und Schrecken, welche in Akte der Lust umgedeutet werden, all das sind die düsteren Themen der Analyse, die Ulrike Brunotte zu Edgar Allan Poe unternommen hat. Ihre Studien haben sich in dem Buch Hinab in den Maelstrom - Das Mysterium der Katastrophe im Werk Edgar Allan Poes materialisiert.

Den Leser erwartet eine Entdeckungsfahrt: Poe-Interpretationen und theoretische Exkurse inspirieren dazu, Poe anders und neu zu lesen und die gewohnten Angstbalancierungen zu überdenken. Im ersten Teil ihres Buches nähert sich Brunotte auf verschiedenen Wegen der Poeschen Erzählung »The tell-tale heart«, deutsch: »Das verräterische Herz«. Es handelt sich um die berühmte Kurzgeschichte Poes, in der ein junger Mann den alten Mann, mit dem er zusammen in einer Wohnung lebt, umbringen und selbst die Leiche noch zerstückeln muß, einzig und allein aus dem Grund, weil er den Blick aus dessen verunstaltetem Auge nicht länger ertragen konnte.

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