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Wangh, M. (1996). Die Durcharbeitung der Nazivergangenheit in der deutschen psychoanalytic community. Versuch einer Einschätzung aus naher Ferne. Psyche – Z Psychoanal., 50(2):97-122.
    

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(2):97-122

Die Durcharbeitung der Nazivergangenheit in der deutschen psychoanalytic community. Versuch einer Einschätzung aus naher Ferne

Martin Wangh

Aus persönlicher und allgemeiner Sicht skizziert der Autor die historisch-gesellschaftlichen Voraussetzungen, die zwischen 1933 und 1945 zur Zerstörung der Psychoanalyse in Deutschland führten, und thematisiert die Haltungen und Einstellungen derjenigen »arischen« Analytiker, die glaubten, die Psychoanalyse ohne Verluste vor dem Zugriff der Nazis »retten« zu können. Sodann rekonstruiert Wangh, ansetzend bei Alexander und Margarete Mitscherlichs bahnbrechendem Buch Die Unfähigkeit zu trauern, die Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre einsetzende Rebellion der jüngeren Generation gegen ihre analytischen Eltern und deren anhaltendes Schweigen über die Vergangenheit – eine Rebellion, die sich nicht zuletzt in dieser Zeitschrift artikulierte. Es geht ihm um die Bearbeitung persistierender Gefühle von Schuld und Scham und um deren wie immer gelingende/mißlingende Überwindung und Integration. Schließlich formuliert der Autor einen Vorschlag, wie die Gefühls- und Sprachbarriere zwischen den Nachkommen der Täter und der Opfer beseitigt werden könnte.

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