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Páramo-Ortega, R. (1996). Köhler, Thomas: Das Werk Sigmund Freuds. Bd. 1: Von der hypnotischen Suggestionsbehandlung zur Theorie des Traumes. Heidelberg (Asanger) 1990 (2. überarb. und erweiterte Aufl.). 381 Seiten, 54 DM. Bd. 2: Sexualtheorie, Trieblehre, klinische Theorie und Metapsychologie. Heidelberg (Asanger) 1993. 409 Seiten, 68 DM. Gesamtwerk 98 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(3):247-250.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(3):247-250

Köhler, Thomas: Das Werk Sigmund Freuds. Bd. 1: Von der hypnotischen Suggestionsbehandlung zur Theorie des Traumes. Heidelberg (Asanger) 1990 (2. überarb. und erweiterte Aufl.). 381 Seiten, 54 DM. Bd. 2: Sexualtheorie, Trieblehre, klinische Theorie und Metapsychologie. Heidelberg (Asanger) 1993. 409 Seiten, 68 DM. Gesamtwerk 98 DM.

Review by:
Raùl Páramo-Ortega

Seit jeher besteht für die Epigonen Freuds die Schwierigkeit, sich mit einem bahnbrechenden und mit fast unübersehbaren Verzweigungen versehenen Werk auseinandersetzen zu müssen. Hinzu kommt die Tatsache, daß der Begründer der Psychoanalyse -vergessen wir es nicht - ein gottloser Jude war.

Das schwierige Unterfangen, das Werk Sigmund Freuds seriös und gut überschaubar darzustellen, ist dem in Hamburg tätigen Psychoanalytiker Thomas Köhler, der sich nicht nur als Autor des Buches Abwege der Psychoanalyse-Kritik (1989) als Anwalt Freuds, sondern auch mit seinen Arbeiten über psychosomatische Medizin einen Namen gemacht hat, in jeder Weise gelungen.

In Zeiten allgemein zunehmender antipsychoanalytischer Tendenzen, in der echte Freudkenner immer seltener werden, ist ein Werk über das Freudsche Denken zu begrüßen, das viele phantasmagorische Konstruktionen -aus Feindseligkeit oder aus purer Ignoranz - entlarvt oder uns zu entlarven hilft.

Unter Kritikern der Psychoanalyse, aber auch unter ihren Verfechtern, beobachtet man häufig ein merkwürdiges Phänomen: eine Rezeption der Psychoanalyse ohne Kenntnisse der Texte Freuds. Eine »Art Freud, der gar nicht Freud ist«, sondern ein Gespenst. Köhler dürfte mit diesen zwei Bänden die Absicht haben zu zeigen, wie Freud gelesen werden kann, unabhängig davon, ob man mit dem Schöpfer der Psychoanalyse übereinstimmt oder nicht.

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