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Nitzschke, B. (1996). Lockot, Regine: Die Reinigung der Psychoanalyse. Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft im Spiegel von Dokumenten und Zeitzeugen (1933-1951). Tübingen (edition diskord) 1994. 368 Seiten, 56 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(3):253-256.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(3):253-256

Lockot, Regine: Die Reinigung der Psychoanalyse. Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft im Spiegel von Dokumenten und Zeitzeugen (1933-1951). Tübingen (edition diskord) 1994. 368 Seiten, 56 DM.

Review by:
Bernd Nitzschke

Die Umrisse der oft widersprüchlichen und noch immer von vielen Mythenbildungen verfälschten Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland während und nach der Zeit des »Dritten Reiches« werden durch das neue Buch von Regine Lockot, einer Autorin, die seit Jahren zum Thema Psychoanalyse im Nationalsozialismus publiziert, deutlicher als bisher erkennbar. Das Verdienst der Autorin besteht darin, umfangreiches Material aus Archiven gesammelt sowie Gespräche mit mehr als dreißig Zeitzeugen geführt zu haben. Und selbst die Schwierigkeiten, mit denen sich die Autorin bei der Suche nach dem Material konfrontiert sah, sind noch von einem gewissen dokumentarischen Wert, zeigen sie doch, daß die »Bewältigung« der Vergangenheit auch in diesem besonderen Fall mehr Wunsch als Wirklichkeit ist. So hatte beispielsweise Werner Kemper, dessen Lehranalysand John Rittmeister von den NS-Schergen hingerichtet wurde, zwei Ordner seiner Korrespondenz mit den emigrierten jüdischen Kollegen sowie Protokolle über die mit dem IPV-Präsidenten Ernest Jones während der NS-Zeit geführten Verhandlungen im Keller seines Hauses eingemauert, um sie der Nachwelt zu erhalten. Nach dem Ende des Krieges und bevor er nach Brasilien auswanderte, übergab Kemper diese Materialien Carl Müller-Braunschweig, der nach 1945 erneut zum DPG-Vorsitzenden gewählt worden war. Inzwischen sind diese Akten nicht mehr aufzufinden.

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